Kommunalpolitik
14.02.2026 in Kommunalpolitik von SPD Eching
Kommunale Finanzen in Krisenzeiten
In diesem Jahr und in den kommenden Jahren werden bei den Kommunen jährlich mehr als 30 Milliarden Euro an neuen Defiziten anfallen (Quelle: Städtetag aktuell, Heft 1 2026). Diese Defizite haben die Kommunen nicht selbst verschuldet. Den steigenden Anforderungen an die Gemeinden, auch durch diverse staatliche Vorgaben (z. B. Recht auf Ganztagesbetreuung ab dem 1. Schuljahr), stehen zunehmend unsichere Einnahmen gegenüber (z. B. Schwankungen bei den Gewerbesteuern) und die eigene Steuerhoheit ist eng begrenzt.
Victor Weizenegger (Bürgermeisterkandidat) und die SPD-Eching hatten zu diesem brisanten Thema Attenkirchens Bürgermeister Matthias Kern eingeladen (04.Februar, ASZ). Er zeigte auf, wie sich die Einnahmen und Ausgaben der bayrischen Kommunen über die letzten Jahre entwickelt haben (belegt mit Zahlen des Bayrischen Städtetages) und wie sie sich zukünftig gestalten werden. „Die goldenen Zeiten sind vorbei“, so sein Fazit, „und der Investitionsstau ist riesig“.
Eching, bilanzierte Bürgermeisterkandidat Weizenegger, steht gegenwärtig im Vergleich mit anderen Gemeinden „noch ganz gut da“. Bei einem geplanten Investitionsvolumen von 61,6 Millionen Euro für die Jahre 2026 bis 2029 müsse man jetzt aber „große Brocken“ bewältigen. Diese seien infrastrukturell notwendig, allen voran die Kita Eching-West und der kommunale Wohnungsbau. Auch für den Kauf des Huberwirts sieht er gute Gründe.
Als Zukunftsaufgabe sieht Weizenegger an, in den vorhandenen Gewerbegebieten einen gesunden Unternehmensmix zu etablieren. Zusätzlich muss „Eching als unmittelbarer Nachbar der TU Garching mehr Firmen im HighTech-Segment gewinnen“. Nötig seien, um auch den Pendlerstrom zu begrenzen, qualifizierte Arbeitsplätze und die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum für Beschäftigte im unteren und mittleren Lohnsegment.
Beide, Weizenegger und Kern, kritisierten den bayrischen Förderdschungel. Anstatt Steuermittel direkt bei den Kommunen zu belassen, würden immer mehr komplizierte Förderprogramme aufgelegt, die in erster Linie überbordende Bürokratie und enorme Zeitverzögerungen (siehe KiTa Eching-West) zur Folge hätten. Selbst bei den vom Bund für die Gemeinden vorgesehenen Mitteln (Beispiel: Sondervermögen Infrastruktur), beweise die Landesregierung „klebrige Finger“.
Herbert Hahner
05.02.2026 in Kommunalpolitik von SPD Eching
von Herbert Hahner
Ein qualifizierter Mietspiegel ist eine Serviceleistung der Gemeinde für ihre Bürger*innen, er hilft Mietern und Vermietern. Er bringt Transparenz in den Mietwohnungsmarkt und hilft bei der fairen Mietpreisgestaltung.
Der Mietspiegel gibt eine Orientierung über die durchschnittlichen Mietkosten pro Quadratmeter und sortiert diese nach Faktoren wie Lage, Baujahr, Wohnungsgröße und Ausstattung. Bei gerichtlichen Auseinandersetzungen wird der Mietspiegel häufig als Maßstab für die Angemessenheit der Miete herangezogen. Das reduziert das Konfliktpotenzial und fördert eine einvernehmliche Lösung.
Seit dem 01.04.2023 gibt es für Eching einen qualifizierten Mietspiegel. Das war und ist nicht zwingend für eine Gemeinde wie Eching, zwingend vorgeschrieben ist er erst ab einer Einwohnerzahl von 50 000. Sinnvoll ist er dennoch, insbesondere im Umfeld von Großstädten.
Die 2025 notwendig gewordene Fortschreibung des Mietspiegels von 2023 – auf der Internetseite der Gemeinde einsehbar - wurde nicht nur durch Beschluss des Gemeinderats anerkannt, sondern auch seitens der Interessenvertreter des Haus- und Grundbesitzervereins Freising e.V. und des Mietervereins Neufahrn-Eching e.V. Auch das ein Beleg für die Sinnhaftigkeit dieser Einrichtung.
Nach dem Auslaufen der Fortschreibung wird es allerdings für Eching keinen qualifizierten Mietspiegel mehr geben. Mit großer Mehrheit hat der Gemeinderat gegen die Stimmen der SPD-Ratsmitglieder eine weitere Finanzierung des Mietspiegels abgelehnt – unverständlich und schade.
Wir haben in Deutschland eine Wohneigentumsquote (von den Eigentümern selbst genutzter Wohnungen) vom 43,7 % und in München von 23,2 % (Quelle: Deutschlandatlas, Zahlen für 2022). Das heißt, der überwiegende Teil der Bevölkerung wohnt zur Miete, insbesondere in großen Städten und in Großstadtnähe, also auch in Eching.
Bei einer jährlichen Bevölkerungsfluktuation von etwa 10 % bezogen auf 15 00 Einwohnern lässt sich gut abschätzen, wie umfangreich der Mietmarkt in Eching ist. Die innerörtliche Fluktuation ist da noch gar nicht miterfasst. Zukünftig müssen sich also Vermieter und Mietinteressenten andere und in aller Regel weniger verlässliche Wege der Mietpreisfindung suchen. Auch ein Vergleich mit den Preisen in den Nachbargemeinden fällt schwerer und für weitere gesetzliche Regelungen zu den Mietpreisen fehlt die statistische Basis. Der Gemeinderat will es so.
Hier gibt es noch mehr Informationen zum Mietspegel.
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21.01.2026 in Kommunalpolitik von SPD Eching
Die SPD-Eching stellte ihre Kandidierenden für den Gemeinderat mit Weißwurst, Kabarett und Jazz vor.
Am 18. Januar 2026 stellten sich im ASZ die SPD-Kandidierenden für den Gemeinde-rat Eching der Öffentlichkeit vor! Begleitet wurden sie dabei vom Kabarettisten Manf-red Kempinger und den Sir Flint`s Bohème Jazzers.
Passt das zusammen – Kommunalpolitik und Kultur? Ja, sehr gut sogar. Gleich zu Beginn verbreiteten die Sir Flint`s Bohème Jazzers mit ihrer Musik im prall gefüllten Saal des ASZ eine angenehme, gelöste Stimmung. Und Victor Weizenegger, der Bürgermeisterkandidat von SPD, ödp und Echinger Mitte, nahm diese Leichtigkeit gekonnt in seine Moderation der Veranstaltung mit auf.
Mit viel Sprachwitz präsentierte gleich nach der Einführung durch Weizenegger Manfred Kempinger einen bunten Strauß an Alltagszenen und Begebenheiten aus seiner Heimat Niederbayern. Mit viel hintergründigem Humor verband er scheinbar Oberflächliches mit dem realen politischen Geschehen unserer Zeit. Auch die Kommunalpolitik in Eching, die ja nun wirklich viel Gesprächsstoff zu liefert hat, fand Berücksichtigung.
In zwei Blöcken, unterbrochen von einem weiteren kabarettistischen Vortrag, stellten sich die Kandidierenden für den Gemeinderat dem Publikum vor: Wer bin ich (Name, Ausbildung, Beruf, Familienstand, Verbindung zur Gemeinde …), was kann ich bzw. was qualifiziert mich besonders für den Gemeinderat (spezielle Fähigkeiten, Hobbys, Vereinsmitgliedschaften …), warum kandidiere ich (was stört mich, was möchte ich ändern, welche Motivation treibt mich an, warum habe ich mich zu diesem Schritt der Kandidatur entschlossen, wo sehe ich Veränderungspotential …).
Auf diese Art wurde den Besucher*innen ein differenziertes Bild von der SPD-Gemeinderatsliste geboten. Zwölf eigenständige Persönlichkeiten, mitten im Leben stehend, vielfältig engagiert und mit klaren Vorstellungen davon, was sie für Eching erreichen wollen und wie sie im Gemeinderat agieren werden.
Bürgermeisterkandidat Victor Weizenegger legte mit seinem Beitrag dar, wie er die zukünftige Entwicklung Echings gestalten möchte. Bei den gemeindlichen Pflichtaufgaben griff er beispielhaft die Bedeutung der Kinder- und Jugendarbeit heraus (eine eigene Veranstaltung dazu gibt es am 29. Januar). Und mit einem Bekenntnis zum Echinger Baulandmodell ver-band er den Willen, die bisher geschaffenen vorbildlichen Einrichtungen – ASZ, Musikschule, Bürgerhaus - zu erhalten, weiterzuentwickeln und die Vereine tatkräftig zu unterstützen, auch in finanziell schwieriger werdenden Zeiten.
Für die Verbesserung der Klimabilanz – Eching ist da im Landkreis kein Vorreiter – setzt er, insbesondere bei der Wärmeversorgung, auf die Nutzung der Geothermie gemeinsam mit der Nachbargemeinde Neufahrn. Mit dem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) sieht er die Chance, insbesondere das Ortszentrum gestalterisch positiv zu entwi-ckeln.
Als absolut unzureichend sieht er die bisherige gemeindliche Zusammenarbeit mit der TU-München. „Die Nähe zum expandierenden Campus ist ein Trumpf, der enormes Potential für die wirtschaftliche Prosperität der Gemeinde bietet – Schaffung hochqualifizierter Arbeits-plätze verbunden mit wenig Flächenverbrauch.“
Fazit: Eching weiterdenken!
29.12.2025 in Kommunalpolitik von SPD Eching
von Stefanie Malenke (ehemalige 2. Bürgermeisterin)
Menschliche Enttäuschung tut tatsächlich verdammt weh – vor allen Dingen, wenn man sie nicht kommen sah und vollkommen davon überrascht wurde.
Auch fehlende Details haben eine verheerende Wirkung. Sie können eine Geschichte komplett verändern. Da werden plötzlich Täter zu Opfern und umgekehrt. Sebastian Thaler hat bei seiner Aufstellungsversammlung mit der Mega-Bewegung die Geschehnisse rund um seine Verurteilung nochmals zusammengefasst. Und mit einem Mal wird aus einem großen Drama, an dessen Ende eine rechtskräftige Verurteilung steht, eine recht harmlos anmutende Geschichte, bei der sich herausstellt, dass der eigentliche Verursacher der Unregelmäßigkeiten gar nicht der Bürgermeister, sondern andere Akteure waren. Aber die anderen Akteure haben Glück: Der Bürgermeister macht ihnen keinen Vorwurf. Die Stellungnahme ist auch so weit verkürzt, dass der Eindruck entstehen kann, der Bürgermeister hätte ganz viel richtig gemacht, obwohl er großzügig betont, natürlich seien ihm auch Fehler unterlaufen.
12.12.2025 in Kommunalpolitik von SPD Eching
SPD, ödp und EM diskutierten neue Wege der Wohnraumbeschaffung
Wohnen neu gedacht! Unter diese Überschrift stellte Thomas Müller-Saulewicz seinen Vortrag. Auf Einladung von SPD-Eching, ödp-Eching und Echinger Mitte referierte er am vergangenen Mittwoch im ASZ. Moderiert wurde der Abend von Victor Weizenegger, Bürgermeisterkandidat der drei Gruppierungen. Zusätzlich, das Zweierteam flankierend, brachte sich der SPD-Landratskandidaten Jan Klose ein.
Ausgehend vom virtuellen Pärchen Lisa und Johannes, 26 und 28 Jahre alt, zeigte Müller-Saulewicz die gegenwärtigen Rahmenbedingungen für die Wohnraumbeschaffung auf. Neben dem schon legendären Thema der in den deutschen Ballungsgebieten in den vergangenen Jahren explosionsartig gestiegenen Grundstückspreisen, wirken sich die Zinsen für Baukredite, die allgemeinen Baukosten genauso wie die Vorgaben der diversen Baunormen auf die Kostenentwicklung aus. „Mit dem Arbeitseinkommen eines Durchschnittshaushalts ist das finanziell nicht mehr zu stemmen“, so seine Darlegung.
05.12.2025 in Kommunalpolitik von SPD Eching
Unter diesem Motto veranstalten die SPD-Eching, die ödp-Eching und die Echinger Mitte am 10.12.2025 um 19:00 Uhr im ASZ eine gemeinsame Diskussionsveranstaltung. Referenten und Diskussionspartner werden der Bauexperte Thomas Müller-Saulewicz und unser Bürgermeisterkandidaten Victor Weizenegger sein.
Bezahlbarer Wohnraum ist in den deutschen Ballungsgebieten und in ihrem Umfeld sein vielen Jahren ein politisches Dauerthema. Schon seit Jahrzehnten versucht die Gemeinde Eching mit dem Echinger Baulandmodell, auch für weniger begüterte Bürger*innen die Chance auf Wohneigentum zu erhöhen. Unter den sich geänderten Rahmenbedingungen ist das immer schwieriger geworden.
Am Beispiel eines jungen Paares, das Wohnraum sucht, erfolgt eine Betrachtung der Rahmenbedingungen des Wohnens: Bauplanung und Kosten, Finanzierung, Grundstückspreise, Kauf versus Erbpacht, Genossenschaften, usw.
Es wird explizit um die Frage gehen, wer die Rahmenbedingungen verändern kann. Ist die öffentliche Hand dazu in der Lage, vielleicht die Kommunen? Bedarf es verstärkter Eigeninitiative? Gibt es konkrete Beispiele? Und wie machen das eigentlich unsere Nachbarn in Österreich?
17.11.2025 in Kommunalpolitik
Mehr Anträge und Anfragen als die anderen Fraktionen, ein Fest für zum Dank für die Corona-Helfer und der Bau eines neuen Frauenhauses – die Bilanz der SPD-Kreistagsfraktion mit ihrem Vorsitzenden Herbert Bengler fällt nachvollziehbar sehr positiv aus. Daran will die Kreis-SPD auch in der nächsten Wahlperiode anknüpfen: Dafür haben die Genossen nun auf ihrer Jahreshauptversammlung ihr Wahlprogramm für die Kommunalwahl verabschiedet. Kreisvorsitzender Andreas Mehltretter umriss die Ziele der SPD für den Landkreis klar: das Soziale stärken, den Wohnungsmangel angehen, ein bestmögliches Umfeld in den Schulen schaffen, gute Gesundheitsversorgung sicherstellen und den Landkreis bei Energiewende, öffentlichem Nahverkehr und Digitalisierung modernisieren.
23.10.2025 in Kommunalpolitik von SPD Eching
Riesige Wahlplakate an der Hollerner Straße
Eigentlich darf in Eching erst vier Wochen vor einer Kommunalwahl öffentliche Plakatwerbung betrieben werden - Plakatgröße: A1. So steht es zumindest in der für die Wahlplakatierung maßgeblichen Satzung.
Das ficht allem Anschein nach die Freien Wähler nicht an. Aus vier Wochen machen sie mehr als vier Monate und die verwendete Plakatgröße ist ein Vielfaches von A1.
Hat man bei dieser Gruppierung wirklich so viel Angst? Spricht es wirklich für die Reputation eines Kandidaten, wenn er zu solchen Mitteln greift?
Na ja, vielleicht glaubt man in den Reihen der FW doch noch irgendeinen juristischen Winkelzug zu finden, mit dem man ein solches Vorgehen legitimieren kann. Auf einen anständigen Wahlkampf lässt das nicht hoffen.
23.10.2025 in Kommunalpolitik von SPD Eching
Kandidierende aus allen Schichten der Bevölkerung
So langsam rückt die nächste Kommunalwahl ins Bewusstsein der Menschen. Auch wenn es noch gut 4 Monate sind bis zur Wahl am 08. März 2026, die Parteien bemühen sich eifrig, die Listen ihrer Kandidierenden aufzustellen.
Nach der Nominierung ihres Bürgermeisterkandidaten Victor Weizenegger am 15. September, hat die SPD-Eching nun auch (15. Oktober) ihre Liste mit den Bewerberinnen und Bewerbern für ein Ratsmandat aufgestellt. Eine Liste, die einen Querschnitt durch die Bevölkerung unserer Gemeinde abbildet. „Ein SPD-Team eben“, wie aus der Versammlung heraus angemerkt wurde.
Männer und Frauen sind fast paritätisch vertreten, SPD-Mitglieder und solche ohne Parteibuch, junge Menschen in der Berufsausbildung sind dabei genauso wie mitten im aktiven Arbeitsleben stehende, aber auch lebenserfahrene im Rentenalter. Diese vielfältigen Kompetenzen bieten eine belastbare Basis für eine gute, sachliche und zukunftsorientierte Arbeit im Gemeinderat. Selbstredend sind alle auch jetzt schon aktiv in den diversen Einrichtungen und Vereinen unserer Gemeinde ehrenamtlich tätig.
Neben neuen Gesichtern mit frischen Ideen verbürgt die erneute Kandidatur von vier der gegenwärtig fünf SPD-Ratsmitglieder Kontinuität. Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte sind dabei, Atheisten und religiös fest eingebundene. So spiegelt die Liste auch das hohe Maß an gesellschaftlicher Vielfalt in Eching wider. Das wird zunehmend wichtig, um zu verhindern, dass politisch rechtstehende Kräfte die Zukunftssorgen vieler Menschen in Hass und Ausgrenzung gegenüber den Bevölkerungsgruppen ummünzen können, die nicht dem rückwärts gerichteten, völkisch-nationalistischen Weltbild entsprechen.
Gemeinsam ist allen Kandidierenden, dass sie bereit sind, viel Zeit, Arbeit und Energie für das Wohl unserer Gemeinde aufzubringen. Folgende Personen treten für die SPD-Eching an: Julian Morgenroth (7. v. l.), Peggy Spirk (2. v. l.), Vincent Blank, (5. v. l.), Barbara Ramstötter (4. v. l.), Frank Horlbeck, Esma Gelis, Peter Neumann, Heidrun Hammann (ganz rechts), Michael Maier-Bachl, Judith Ochs (6. v l.), Antonello Gaviano und Herbert Hahner (1. v. l.). Mit auf dem beiliegenden Foto ist noch Carsten Seiffert (3. v. l.)) zu sehen, der die Versammlung souverän leitete. Leider konnten einige der Kandidierenden genauso wie der Bürgermeisterkandidat Victor Weizenegger aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen nicht anwesend sein.
25.09.2025 in Kommunalpolitik von SPD Eching
Spätsommerempfang der Freisinger SPD mit Bernhard Stiedl
Er ist zur guten Tradition geworden, der Sommerempfang der SPD. Diesmal zwar spätsommerlich, aber noch vor dem Herbst, „kommt es doch erst um 20.19 Uhr zum Wechsel der Jahreszeit“, wie Andreas Mehltretter, SPD-Kreisvorsitzender, in seinem Schlusswort süffisant anmerkte. Und wie immer mit einem prominenten Gast: In diesem Jahr war Bernhard Stiedl, Vorsitzender des DGB Bayern, der Hauptredner des Abends.
25.09.2025 in Kommunalpolitik von SPD Eching
Diesmal waren kurze Hosen, T-Shirts und Sonnencreme angesagt beim Echinger Weltkindertag am 21. September. Rund um das Zelt der Zirkusfamilie boten gut zwei Dutzend Echinger Vereine und Institutionen ein veritables Unterhaltungs- und Mitmachprogramm für Kinder und ihre Eltern an, in bester Tradition perfekt betreut und federführend organisiert durch das Team des Jugendzentrums – danke dafür!
Vertreten waren wir (Stefanie, Peggy, Victor und Herbert) mit einer Backwerkstatt und einem Geschicklichkeitsspiel. Schon früh um 10:00 Uhr mussten wir anwesend sein, um unseren Stand aufzubauen. Richtig los ging es erst um 14:00 Uhr, aber dann durchgehend bis zum Ende der Veranstaltung mit kontinuierlicher „Belagerung“. Selbst während der Zeit, als ein Clown, ein Kasperltheater oder die Tanzgruppe der Musikschule die Kinder in ihren Bann zogen, war unser Stand weiterhin umlagert. Bei der Backwerkstatt ging schon vor Veranstaltungsende das Material aus und beim Geschicklichkeitsspiel war einiges an Überredungskunst gefragt, um gegen 18:00 Uhr die ganz Eifrigen zum Aufgeben zu bewegen. Nach dem X-ten „bitte nur noch einmal“ Wunsch gelang es dann aber doch.
In Summe eine gelungene Veranstaltung! Die Örtlichkeit hat sich bewährt und die Angebote aller teilnehmenden Organisationen wurden von den Kindern mit viel Freude angenommen.
Noch eine kleine Randbemerkung: Eine der anwesenden politischen Parteien nutzte das Fest für konkrete Wahlwerbung. Am Pavillon der Gruppierung prangten groß Name und Konterfei des Kandidaten für das Bürgermeisteramt und einige der nominierten Gemeinderatskandidat*innen, erkennbar an den einheitlichen T-Shirts mit Namensnennung, schwärmten aus und verteilten Tüten mit Süßigkeiten. Natürlich waren auch diesen Tüten mit dem Konterfei des Bürgermeisterkandidaten versehen.
17.09.2025 in Kommunalpolitik von SPD Eching
Jung, unverbraucht, zielorientiert und bodenständig
Bei ihrer Nominierungsversammlung am 15. September im ASZ hat die SPD-Eching ihren Ortsvorsitzenden Victor Weizenegger als Bürgermeisterkandidaten nominiert. Victor Weizenegger ist 30 Jahre alt, verheiratet, studierter Geograph und arbeitet seit gut fünf Jahren als freiberuflicher Umwelt- und Schadstoffgutachter. Er sucht und findet Altlasten und Gebäudeschadstoffe, betreut Baustellen, plant und begleitet Altlastensanierungen. Ehrenamtlich politisch engagiert ist er seit 12 Jahren, seit 2022 als Vorsitzender der SPD-Eching.
03.09.2025 in Kommunalpolitik
Die SPD im Kreis Freising zieht mit Jan Klose in den Landratswahlkampf. „Ein absoluter Glücksfall für die Kreis-SPD“, zeigte sich der Kreisvorsitzende Andreas Mehltretter begeistert. „Mit seiner Ausbildung als Steuerfachangestellter und als angehender Lehrer hat er die besten Voraussetzungen fürs Landratsamt – er kennt sich aus, kann gut mit Menschen und hat klare Vorstellungen, wo er mit dem Landkreis hinwill“, so Mehltretter. Für Jan Klose ist klar: „Ich will mich im Landkreis einsetzen für das, was mir und der SPD wichtig ist: gute Bildung, das Soziale, den Zusammenhalt, bezahlbares Wohnen, Gesundheit, konsequenten Katastrophen- und Klimaschutz.“
07.08.2025 in Kommunalpolitik von Peter Warlimont
OB es wird und was es wird, werden wir sehen ... am 8. März 2026 ist Stadtrats- und OB-Wahl in Freising ... und ich kandidiere für das Amt des OB.
07.03.2025 in Kommunalpolitik von Peter Warlimont
06.03.2025 in Kommunalpolitik von Peter Warlimont
10.08.2024 in Kommunalpolitik von SPD Eching
Unsere Gesellschaft befindet sich in einem stetigen Wandel, im Zuge dessen ergeben sich immer wieder neue vielfältige Bedarfe. Das spiegelt sich auch im gesellschaftlichen Umgang mit dem Tod und zeigt sich deutlich in der erhöhten Nachfrage nach alternativen Formen der Bestattung, wie etwa nach einer Naturbestattung oder auch den diversen Formen der Urnenbeisetzung.
Seit 2021 gibt es in Bayern den absoluten Sargzwang nicht mehr, was in vielen Gemeinden dazu geführt hat, dass auch islamische Bestattungen möglich gemacht wurden. „In welchem Lande einem Menschen zu enden bestimmt ist, dort und sonst nirgends findet er Tod und Grab“. Diese Worte stehen auf einem Gedenkstein für muslimische Soldaten, die als Kriegsgefangene des Ersten Weltkriegs bei Berlin gestorben sind. Sie bringen die religiöse Überzeugung zum Ausdruck, Muslim*innen an dem Ort beizusetzen, an dem sie versterben.
Auch in Eching leben seit vielen Jahren Menschen muslimischen Glaubens. Eching ist ihr Lebensmittelpunkt und ihre Heimat. Auch nach ihrem Ableben sollte Eching noch Heimat bleiben können.
Das geltende Friedhofs- und Bestattungsrecht beschränkt die Friedhofsträgerschaft auf Körperschaften des öffentlichen Rechts. Als Träger und Betreiber der örtlichen Friedhöfe steht die Gemeinde somit vor der Herausforderung, im Rahmen der Friedhofssatzung angemessene Regelungen für eine islamische Beerdigung zu schaffen. Friedhöfe sind schließlich für die Beisetzung aller Gemeindebürger*innen bestimmt. Die SPD-Fraktion hat deshalb in der Sitzung des Gemeinderats am 30. Juli beantragt, dass die Gemeindeverwaltung die Möglichkeit eines islamischen Gräberfeldes auf einem der gemeindlichen Friedhöfe prüft. Der Rat hat dem mit großer Mehrheit zugestimmt.
Die genannte Prüfung ist allerdings nicht trivial. Bei der Einrichtung islamischer Grabfelder und der Durchführung von Bestattungen sind sowohl die Regelungen des islamischen als auch die des deutschen Rechts zu berücksichtigen. Beispiele: Mögliche Ausrichtung der Grabstätten nach Mekka, Anlagen für die rituelle Waschung der Verstorbenen, Orte zur Verrichtung des Totengebetes, Festlegungen zu den Ruhefristen und zur Grabgestaltung. Und ähnlich der christlichen und jüdischen ist auch die muslimische Welt durch konfessionelle und ethnische Vielfalt geprägt. Daraus ergibt sich erheblicher Klärungsbedarf. Möglich ist die islamische Bestattung aber allemal, wie es viele andere Orte in Bayern schon längst beweisen.
von Herbert Hahner
13.11.2023 in Kommunalpolitik von SPD Eching
MdB Andreas Mehltretter sagt Unterstützung zu
Mit der Nutzung von Geothermie wollen Neufahrn und Eching einen großen Schritt zur sauberen und zuverlässigen Wärmeversorgung machen. Andreas Mehltretter ist nicht nur SPD-Wahlkreisabgeordneter, sondern auch Mitglied im Ausschuss für Klimaschutz und Energie und für die SPD-Bundestagsfraktion für das Thema Geothermie zuständig. Bei einem Termin in Neufahrn dazu hat sich Mehltretter vor Ort mit dem Neufahrner Bürgermeister Franz Heilmeier, Johannes Mahl, dem Geschäftsführer des Zweckverbands Versorgungs- und Verkehrsbetriebe Neufahrn/Eching, Frank Bandle als Energiereferent im Neufahrner Gemeinderat sowie Herbert Hahner, Gemeinderat in Eching, ausgetauscht.
Lehrer. Steuer- und Wirtschaftsfachmann. Cooler Typ. Erfahren Sie hier alles über unseren Landratskandidaten Jan Klose: www.jan-klose.de
30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung. Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen
25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen
25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen
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