SPD, ödp und EM diskutierten neue Wege der Wohnraumbeschaffung
Wohnen neu gedacht! Unter diese Überschrift stellte Thomas Müller-Saulewicz seinen Vortrag. Auf Einladung von SPD-Eching, ödp-Eching und Echinger Mitte referierte er am vergangenen Mittwoch im ASZ. Moderiert wurde der Abend von Victor Weizenegger, Bürgermeisterkandidat der drei Gruppierungen. Zusätzlich, das Zweierteam flankierend, brachte sich der SPD-Landratskandidaten Jan Klose ein.
V.l.n.r: Bürgermeisterkandidat Victor Weizenegger,
Landratskandidat Jan Klose und Referent
Thomas Müller-Saulewicz
Ausgehend vom virtuellen Pärchen Lisa und Johannes, 26 und 28 Jahre alt, zeigte Müller-Saulewicz die gegenwärtigen Rahmenbedingungen für die Wohnraumbeschaffung auf. Neben dem schon legendären Thema der in den deutschen Ballungsgebieten in den vergangenen Jahren explosionsartig gestiegenen Grundstückspreisen, wirken sich die Zinsen für Baukredite, die allgemeinen Baukosten genauso wie die Vorgaben der diversen Baunormen auf die Kostenentwicklung aus. „Mit dem Arbeitseinkommen eines Durchschnittshaushalts ist das finanziell nicht mehr zu stemmen“, so seine Darlegung.
„Wo könnte nun der Hebel angesetzt werden?“ Erbbaumodelle? Reduzierung der Baustandards z. B. beim Lärm oder Brandschutz? Staatliche oder kommunale Bauförderung? Minihäuser, Modulhäuser oder, neudeutsch, Tiny Houses?
Wie weit die genannten Beispiele tatsächlich Fortschritte bringen und was im Einzelfall jeweils dagegensteht, wurde im Rahmen der ausgiebigen Diskussion erörtert. Eingebracht wurden zusätzlich Gedanken zum Thema Wohnungstausch sowie Überlegungen zum Umgang mit Wohnungsleerstand.
Müller-Saulewiczens Favorit: Genossenschaftliches Bauen! Aus der Bürgerschaft heraus müssten sich Leute zusammenfinden, Fachverstand hinzugewinnen, Kooperation suchen mit öffentlichen Einrichtungen und dann gemeinsam bedarfsgerechte Bauformen entwickeln. „Nicht einfach“, so seine Einschätzung, „aber zielführend“. Mit konkreten Beispielen, von kleinen Projekten mit nur ein paar Wohnungen bis hin zu großen Anlagen, wie z. B. am Ackermannbogen in München, untermauerte er seine Aussagen.
Aus dem Publikum heraus kam dann auch gleich ein konkreter Handlungsvorschlag: „Warum etablieren wir nicht beim Echinger Klimabeirat eine Arbeitsgruppe, die sich vertieft mit dem Genossenschaftsgedanken befasst? Fachwissen ist dort bereits vorhanden.“ Sowohl beim Referenten als auch bei Teilen des Publikums kam der Gedanke gut an, konkretes Mitarbeitsinteresse inbegriffen.
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