13.04.2020 in Bildung von Jusos Freising

KANN SEMESTER IN ZEITEN VON CORONA! STUDENT*INNEN UNTERSTÜTZEN!

 

GEMEINSAME FORDERUNGEN DER JUGENDORGANISATIONEN VON SPD, ÖDP, FDP, DIE LINKE & BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN IN FREISING AN DIE LEITUNGEN DER FREISINGER HOCHSCHULEN UND DIE STAATSREGIERUNG:

Freising ist Hochschulstadt! In Zeiten von Corona müssen daher faire Bedingungen für alle Studierenden geschaffen werden, um zusätzlichen Belastungen zu mindern.

Das Sommersemester ab dem 20. April wird bundesweit weitgehend digital stattfinden, um eine Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Das stellt unsere Hochschulen vor nie dagewesene Probleme. Digitale Infrastruktur muss in kürzester Zeit geschaffen werden, der Zugang zu Büchern und anderen Lehrmitteln muss organisiert werden und für die Unterstützung der Studierenden durch ihre Dozenten*innen muss gesorgt werden. Das alles bringt Konsequenzen für alle Beteiligten der Hochschulen mit sich.

- Durch Unsicherheiten und Probleme im Studium wird der Stress, der durch die schwierige soziale und ökonomische Situation vieler entsteht, noch erhöht. Zudem verdienen viele Studierenden ihren Lebensunterhalt in Bereichen, die von der Krise stark betroffen sind (z. B. Gastronomie)

- Fachliche Nachteile aufgrund von Zugangsproblemen zu Literatur und Veranstaltungen beeinträchtigen die Lehre und Forschung.

- Viele Bereiche des Lehrbetriebs sind ohne entsprechende Vorlaufzeit und Planung schwierig digital umzusetzen. Das betrifft nicht nur die (technische) Ausstattung der Hochschulen oder die Durchführung von Lehrformaten, die bisher in Präsenzform stattfanden. Eine Umstellung des Betriebs auf (rein) digitale Formate setzt auch die Möglichkeit der Umsetzung für die Studierenden voraus. Es darf nicht davon ausgegangen werden, alle Student*innen verfügen über die entsprechende technische Ausstattung. Das betrifft sowohl Geräte, als auch Software und dazugehörende Lizenzen.

- Die Vergleichbarkeit von Studienleistungen zwischen den Jahrgängen ist nicht mehr gegeben. Die Unterschiede zwischen Studiengängen gerade mit (Labor-)Praktika oder Exkursionen sind enorm, was einen Vergleich zusätzlich erschwert.

- In einer Zeit, in der unsere Gesellschaft auf Solidarität angewiesen ist, ist es für Studierende schwer, sich um erkrankte Familienmitglieder zu kümmern, ihre Kinder zu versorgen oder Hilfe für andere Mitglieder der Gesellschaft anzubieten.

Den Schritt von Wissenschaftsminister Sibler, das Sommersemester 2020 nicht auf die Regelstudienzeit und das BAföG anzurechnen, begrüßen wir. Jedoch reichen diese Maßnahmen bei weitem nicht aus. Die Ausweitung der Zeit, zu welcher Lehrbetrieb möglich ist, auf Samstage und bis 22 Uhr halten wir für nicht akzeptabel.

Wir fordern:
- Dieses Semester darf nicht auf die Maximalstudienzeit angerechnet werden.

- Das digitale Angebot der Universitäten muss auf freiwilliger Basis genutzt werden dürfen. Die Ausweitung der Zeit, zu welcher Lehrbetrieb möglich ist, muss zurückgenommen werden. Soweit möglich, sollte digital abgehaltene Lehre aufgezeichnet und von den Studierenden flexibel abrufbar sein können.

- Abgabefristen müssen auf einen angemessenen Zeitpunkt verschoben werden.

- Auch Prüfungsleistungen müssen auf freiwilliger Basis wahrgenommen werden können. Bestandene Prüfungen müssen aufgrund der Vergleichbarkeit wiederholt werden dürfen.

- Der Zugang zu Literatur und anderen notwendigen Lehrmitteln muss schnellstmöglich sichergestellt werden. Sollte dies nicht möglich sein, sollte das bei der Vergabe von Fristen berücksichtig werden.

- Soweit notwendig und sinnvoll, sollen Promotionen und entsprechende Arbeitsverträge an Einrichtungen der Hochschulen verlängert werden können.

- Anträge auf BAföG werden ohne die Prüfung der wirtschaftlichen Situation der Erziehungsberechtigten bearbeitet. Ebenso muss bei der Rückzahlung der Ausbildungsförderung bei abgeschlossenem Studium unkompliziert für einen angemessenen Zeitraum gestundet werden können.

- Studierende müssen bei der Anschaffung für die Nutzung der digitalen Angebote notwendiger Geräte und Lizenzen unterstützt werden.

Wir unterstützen die Petition „Kann-Semester“ der Studienvertretung der Hochschule München und fordern die Leitungen der bayerischen und insbesondere der Freisinger Hochschulen auf, sich für unsere Forderungen bei der bayerischen Staatsregierung einzusetzen.

18.07.2018 in Bildung von SPD Hallbergmoos-Goldach

Victor Weizenegger zumFachgespräch in Birkeneck

 

Victor Weizenegger, unser Bezirkstagskandidat, besuchte im Rahmen seiner Fachgespräche das Jugendwerk Birkeneck in Hallbergmoos.

Mit Otto Schittler, dem Geschäftsführer und Heimleiter, fanden Victor Weizenäcker und der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Max Kreilinger den kompetenten Gesprächspartner.

Das Jugendwerk Birkeneck ist  eine Jugendhilfeeinrichtung, in der Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH, die 1925 von Herz-Jesu-Missionaren ins Leben gerufen wurde, um im Geiste ihres Gründers, Pater Julius Chevalier, in Not geratenen jungen Menschen zu helfen.

Jungen Menschen, Eltern und Jugendämtern stehen vielfältige Angebote erzieherischer und schulischer Hilfen sowie sozialpädagogisch begleitete Berufsausbildungen zur Verfügung.

Unter anderem kümmert sich das Jugendwerk auch um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Dies erläutert Otto Schittler, der Heimleiter und Geschäftsführer von Birkeneck wie folgt:

„Wir arbeiten mit jungen Menschen. Ihre Flucht ist nur ein Merkmal, das sie aber weiterhin und zu allererst Kinder und Jugendliche mit Anspruch auf Erziehung sein lässt.“

Daß dieses Leitbild nicht so direkt in das aktuelle Weltbild der CSU und der bayerischen Regierung paßt, liegt wohl auf der Hand.

Eine Politik, die keinen zurücklässt

Dass die schwarz-gelbe Staatsregierung zwischen 2008 und 2013 die Förderung von Investitionen sozialer Einrichtungen ohne Not massiv gekürzt hat, war wohl die Quintessenz, die die beiden Genossen aus ihrem Besuch im Jugendwerk Birkeneck in Hallbergmoos gezogen haben. Konkret geht es darum, dass die so genannte Baukostenzahl nicht mehr an die Inflation angepasst wird und für die Investitionskostenzuschüsse kein einziger Euro mehr im bayerischen Haushalt vorgesehen ist. Diese Streichungen stellten das Jugendwerk bei der Finanzierung seiner jüngsten Neubauten vor erhebliche Herausforderungen. Dabei seien solche Einrichtungen extrem wichtig, betont Weizenegger. Nicht alle Kinder und Jugendliche würden in behüteten und liebevollen Familien aufwachsen. Wer anfange, hier ohne Not den Rotstift anzusetzen, riskiere auf Dauer den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft.

Das Jugendwerk Birkeneck bietet pädagogische und therapeutische Betreuung für Kinder und Jugendliche. Dazu gehört auch die Möglichkeit, eine Berufsausbildung abzuschließen. Jugendliche, die auf dem freien Markt keine Chance auf einen Ausbildungsplatz hätten, bekommen so die Möglichkeit, etwas aus ihrem Leben zu machen. Zu den Lehrberufen in Birkeneck gehören unter anderem Schreiner, Drucker, Mediengestalter oder auch Maler und Lackierer. 

„Ich werde mal in der Partei ansprechen, ob wir nicht den ein oder anderen Flyer hier drucken lassen“, zog Weizenegger ein weiteres Resümee.

 

Wer neugierig geworden ist, kann hier weitere Informationen (keine bayerischen fake-news!)  abrufen:https://www.birkeneck.de/

23.04.2018 in Bildung

SPD will multiprofessionelle Teams an Grundschulen stärken

 

Die SPD hat am 19.4.2018 im Bildungsausschuss des Landtags die Einstellung von Erzieherinnen und Erziehern, sozialpädagogischen, heilpädagogischen und schulpsychologischen Fachkräften beantragt, um die Lehrkräfte bei ihren erzieherischen Aufgaben zu unterstützen.

Jede Grundschule soll über einen Pool von Fachkräften verfügen. Der Bedarf ist offensichtlich, Kinder mit Behinderung und Flüchtlingskinder brauchen besondere Zuwendung, Verhaltensauffälligkeiten nehmen zu.

Der SPD-Antrag (hier im Wortlaut) wurde von Grünen und Freien Wählern unterstützt, von der der CSU jedoch abgelehnt ... dabei hatte Ministerpräsident einen Tag zuvor angekündigt, 500 Schulpsychologen neu einstellen zu wollen.

21.05.2017 in Bildung von SPD Hallertau

'Fraktion vor Ort' besichtigt Realschulbaustelle

 

Die SPD-Kreistagsfraktion hat am 15.05.2017 im Rahmen der Reihe "Fraktion vor Ort" zusammen mit unserem Ortsverein und vielen Gästen die Realschule  in Au besucht.

Unter fachkundiger Leitung konnten wir sowohl den Fortschritt der Baustelle als auch die Schulräume in den Containern bei der Grundschule, in der die beiden fünften Klassen derzeit unterrichtet werden, ausgiebig besichtigen.

Wir waren sehr beeindruckt von den modernen Räumlichkeiten und Lernmöglichkeiten für unsere Kinder und sind froh, dass dieses Projekt verwirklicht werden kann!

Hier geht's zu den Berichten der Presse.

11.02.2015 in Bildung

Das G9-Konzept der SPD

 

Das bayerische Gymnasium - eine Dauerbaustelle

"Eine funktionierende Lösung für die Misere des Gymnasiumskonzepts in Bayern ist noch immer nicht in Sicht" – das war die Zusammenfassung von Martin Güll, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, auf einer Bildungsveranstaltung der SPD in Neufahrn am 29.01.2015.
Den Vorschlag, eine sogenannte "Mittelstufe plus" einzurichten, bezeichnete Güll, der auch Vorsitzender des Bildungsausschusses im BAyerischen Landtag ist, als falschen Weg, da viele Fragen offen seien und der Zeitdruck auf viele Schüler bestehen bleibe: Nur ausgewählte Schülerinnen und Schüler könnten teilnehmen, nämlich wenn "pädagogischer Bedarf" festgestellt werde. Wie dieser Bedarf definiert ist und wer die Auswahl trifft – genau diese wichtigen Fragen sind offen. "Dann hätte mein Sohn also den Stempel auf der Stirn: Du bist langsamer als die anderen, wenn er diesen Weg wählen will?", fragte eine Zuhörerin ...

30.06.2014 in Bildung

G9 oder G8: Anmerkungen zum Volksbegehren

 

Im Gegensatz zum Volksbegehren der Freien Wähler, das vorsieht, dass sich jedes Gymnasium individuell entscheidet, ob es in Zukunft ein G8, ein G9 oder ein G8G9 sein möchte, schlägt die bayerische SPD eine flächendeckende Wiedereinführung des G9 vor.

Damit soll die oft übergroße Belastung der Schüler in der Mittelstufe reduziert werden. Außerdem hält die SPD ein gemischtes G8G9 für kaum organisierbar, gerade in den kleineren Gymnasien im ländlichen Raum.

Auch wenn die SPD es nicht unterstützt, eines ist dem Volksbegehren aber auf jeden Fall zu verdanken: Es gibt endlich eine breite Diskussion ums bayerische Gymnasium, nachdem die CSU jahrelang quasi "Grabesruhe" angeordnet hatte.

Mehr zu den Vorstellungen der SPD zum G9 finden Sie hier und hier und hier.

29.01.2014 in Bildung von SPD Neufahrn

Wieder unterwegs: Wanderbücher der SPD Neufahrn

 

„Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ hätten wahrscheinlich viele gern in diesen Wochen. Vielleicht hilft es ja, wenn dieser Bestseller von Peter Hoeg durch Neufahrn wandert.
Der Roman wurde bereits erfolgreich verfilmt und wird nun von der SPD Neufahrn „freigelassen“. Aber auch neun weitere Bücher ...

20.02.2013 in Bildung von Peter Warlimont

Fördern statt Sitzenbleiben

 

Sich anstrengen für unsere Schüler
Wenn in der Bildungspolitik neue Ansätze gedacht werden, gibt's in der Regel erstmal großen Wirbel. "Das haben wir doch schon immer so gemacht, warum muss das jetzt anders werden?" So auch jetzt in der Diskussion um die Abschaffung des Sitzenbleibens.

Es lohnt sich ein differenzierter Blick auf die Lebenswirklichkeit ...

21.01.2013 in Bildung

Volksbegehren gegen Studiengebühren angelaufen

 

Vor dem Startschuss zum Volksbegehren gegen Studiengebühren kamen die Freisinger Unterstützer des Volksbegehrens zusammen, um noch einmal ihre Argumente darzulegen.
Es geht um Gerechtigkeit im Bildungswesen und darum, dass sich Menschen unabhängig von ihrer familiären, sozialen oder materiellen Herkunft ein Studium leisten und sich darauf konzentrieren können.
Und es geht darum, dass eine Gesellschaft ihren jungen Menschen das klare Zeichen gibt, dass sie mit ihrem Wunsch sich weiterzubilden willkommen sind und man ihnen nicht Knüppel zwischen die Beine wirft, während man den notleidenden Banke(r)n keine Knüppel, sondern Geld hinterherwirft.

Darum: Eintragen! Noch bis Mittwoch 30. Jan.!

15.01.2013 in Bildung von Peter Warlimont

Mehr Vielfalt in der Schule

 

Sehenswert:
In diesem YouTube-Video erzählen Schülerinnen der Evangelischen Schule Berlin-Zentrum, warum Schule ihnen Spaß macht ... das könnte damit zusammenhängen, dass sie neben Mathe, Deutsch, Englisch und Naturwissenschaften auch Fächer wie "Verantwortung" oder "Herausforderung" haben ...

Unser Programm für den Landkreis 2020–2026

SPD-Kreiswahlprogramm 2020-2026

Digital-Plan für einen zukunftsfähigen Landkreis

Digital-Plan

Digitale Behördengänge, ein Bürgerhaushalt, gute Internet-Versorgung und digitale Ausstattung der Schulen, eine Katastrophen-Warn-App, Pflegekarte und vieles mehr – hier gibt es unseren Digital-Plan für einen zukunftsfähigen Landkreis.

Unser Mobilitätskonzept für den Landkreis

Mobilitätskonzept

Gegen Verkehrschaos, für nachhaltige Mobilität als öffentliche Daseinsvorsorge – hier gibt es unser Mobilitätskonzept für den Landkreis.

 

Newsticker

07.07.2020 10:33 Digitale Ausstattungsoffensive – 500 Millionen für mehr Bildungsgerechtigkeit
Gute Nachrichten für Schülerinnen und Schüler, die zuhause nicht auf Laptops zugreifen können. Auf Initiative der SPD stellt der Bund den Ländern ab sofort 500 Millionen Euro bereit, damit diese Laptops oder Tablets an Kinder und Jugendliche ausleihen. „Eine tolle Zukunftsinvestition, damit auch wirklich alle Kinder und Jugendliche gleichberechtigt lernen können“, sagt SPD-Chefin Saskia Esken.

07.07.2020 10:14 Rix/Ortleb zu Gleichstellungsstiftung
Gleichstellungsstiftung des Bundes kommt Auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion haben sich die Koalitionsfraktionen auf die Einrichtung einer Stiftung zur Förderung der Gleichstellung verständigt und damit den Weg für eine nachhaltige Gleichstellung in allen Lebensbereichen geebnet. „Gleichstellung in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ist eine der zentralen Gerechtigkeitsfragen unserer Zeit. Mit der Einrichtung der Gleichstellungsstiftung nehmen wir die

04.07.2020 10:29 Kohleausstieg: Strukturwandel verantwortungsvoll gestalten
Der Deutsche Bundestag hat heute das Kohleausstiegsgesetz und Strukturstärkungsgesetz beschlossen und stellt damit die Weichen für eine sozialverträgliche und klimaneutrale Wirtschafts- und Energiepolitik. „Zum ersten Mal hat eine Bundesregierung einen klaren Pfad für einen ökonomisch- und sozialverträglichen und rechtssicheren Kohleausstieg vorgelegt. Energiewende wird jetzt sehr konkret. Das ist weit mehr als das, was vor drei

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