19.02.2017 | Regionalpolitik

3. Startbahn: Sorge und Zuversicht

 

In seinem Wochenkommentar "Next Generation muckt auf" in der Freisinger SZ vom 11.2.2017 schreibt Wochenkommentator Johann Kirchberger durchaus zu Recht vom "Damoklesschwert" 3. Startbahn, das immer noch drohend über den Gemeinden im Flughafenumland schwebt.

Es gibt aber zwei Faktoren, die für alle Bürgerinnen und Bürgern, die in Sorge sind, ein Grund für echte Zuversicht sind:

  • Zum einen ist in der Bevölkerung die Skepsis gegenüber Großprojekten weiter gewachsen, bei denen zweifelhaft erscheint, dass zum Nutzen für den Investor auch ein nachhaltiger Nutzen für die Bevölkerung kommt. Von daher werden die Münchner Bürger in einem erneuten Bürgerentscheid mit großer Wahrscheinlichkeit der 3. Bahn eine noch deutlichere Abfuhr erteilen als 2012.
  • Und zum zweiten wird - nach allem, was im Moment absehbar ist - die oder der neue Landesvorsitzende der BayernSPD, ob MdL Natascha Kohnen oder MdL Florian von Brunn, ein(e) überzeugte(r) Startbahngegner(in) sein. Kohnen und von Brunn haben die 3. Bahn schon vor dem Bürgerentscheid von 2012 entschieden abgelehnt und haben sich immer grundsätzlich gegen die 3. Bahn positioniert.

Das Damoklesschwert ist stumpf geworden und die SPD in der Region wird intensiv weiter daran arbeiten, dass es stumpf bleibt.

06.11.2014 | Regionalpolitik von SPD Freising

Fachforum "Grenzen des Wachstums im Landkreis Freising"

 

Einladung zum Fachforum

„Grenzen des Wachstums im Landkreis Freising“

Samstag, 8. November 9.30 bis 13.00 Uhr im Viva Vita, Gartenstraße 57, Freising                                    

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Genossinnen und Genossen,

 

Die Flughafenregion München befindet sich seit Jahrzehnten in einem unaufhörlichen Wachstum. Der Landkreis Freising ist mittendrin. War die Region schon vor der Inbetriebnahme des Flughafens wirtschaftlich stark, so hat der Flughafen die Wachstumsdynamik ganz ohne Zweifel entscheidend verändert. Nicht nur das Angebot an Arbeitsplätzen ist sehr groß, sondern auch die enorme Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum hat einen bundesweiten Spitzenplatz erreicht.

 

Aber die Belastung für Mensch und Umwelt ist hierbei enorm: Der Verbrauch an natürlichen Ressourcen ist evident. Die Infrastruktur in den Bereichen Schiene und Straße ist völlig überlastet. Der Ringschluss der S-Bahn steht erst am Anfang und die Pläne für eine dritte Startbahn sind noch nicht vom Tisch.

 

Deshalb lade ich Sie ganz herzlich ein zum Fachgespräch „Grenzen des Wachstums im Landkreis Freising“. In einer offenen Gesprächsrunde möchte ich mit Ihnen und eingeladenen Experten über die Auswirkungen des Wachstums sowie über die Zukunft unserer Region diskutieren.

 

Mit freundlichen Grüßen  

Ewald Schurer MdB

 

 

Ganz herzlich bitte ich Sie, sich bis zum 31.10.2014 per E-Mail, Fax (s. beiliegendes Anmeldeformular) oder telefonisch anzumelden.

 

Programm des Fachforums „Grenzen des Wachstums im Landkreis Freising“

 

09:30 Uhr                                           Begrüßung und Eröffnung

                                                           Ewald Schurer MdB

09:45 Uhr                                           Impulsreferat

„Wachstum um jeden Preis? Wie die 3. Startbahn das Umland betrifft“

Oswald Rottmann und Dr. Reinhard Kendlbacher von der BI aufgeMUCkt

10:15 Uhr                                           Kaffeepause

10:30 Uhr                                           Fachgespräch

Anton Neumaier, Vorsitzender Kreisverband Rotes Kreuz Freising, stv. Vorsitzender SPD-Kreistagsfraktion

                                                           Rudi Riedl zum ÖPNV

Rupert Popp, 1. Bürgermeister der Gemeinde Allershausen, PFW, Sprecher der Integrierten Ländlichen Entwicklung im Kulturraum Ampertal     

12:30 Uhr                                           Zusammenfassung und Schlusswort

                                                           Ewald Schurer MdB                                                  

21.02.2014 | Regionalpolitik

Urteil zur 3. Startbahn - Reaktion der SPD

 

Am Mi. 19.02.2014 urteilte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof zur 3. Startbahn, wies die Klagen der betroffenen Bürger und Kommunen glatt ab und ließ nicht einmal Revision zu - hier die Reaktion der Freisinger SPD:

"Auch wenn mit dem Urteilsspruch des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs zum Planfeststellungsverfahren zur 3. Startbahn fast zu rechnen war, ist er doch bestürzend, da man den Eindruck haben muss, dass sämtliche Gegenargumente zur 3. Start- und Landebahn förmlich in den Wind geschlagen wurden. Besonders erschütternd ist, dass das Gericht keine Revision zugelassen hat und damit die Kläger quasi entmündigt werden.
Zwar ließ die lange Prozesszeit zwischendurch immer wieder Hoffnung aufkommen, dass die Vernunft doch siegen könnte, doch das nunmehrige Urteil ist ein Schlag ins Gesicht der Kläger und der betroffenen Bürgerinnen und Bürger.
Der wirtschaftliche Aspekt hat gegen die Bedürfnisse von Mensch, Natur und Umwelt gesiegt. Auch die Tatsache, dass die Zahl der Flugbewegungen Ende 2013 auf dem Stand von 2004 liegt und damit um mindestens 100.000 unter der FMG-Prognose, wurde ignoriert.
Ein Hoffnungsschimmer bleibt der Region um den Flughafen München noch im politischen Feld. Wir werden weiter dafür kämpfen, dass die Münchner Stadtspitze und die Münchner Rathausmehrheit zum Ergebnis des Bürgerentscheids von 2012 stehen und dass Ministerpräsident Seehofer und die Verantwortlichen für dieses Projekt ebenso zur Einsicht kommen wie es seinerzeit bei der Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf und dem Transrapid der Fall war."
Dieter Thalhammer ... Heidi Kammler ... Peter Warlimont ... Martin Bengler

30.11.2011 | Regionalpolitik

Bürgerbeteiligung

 
Florian Ritter, Moderator Ewald Schurer, Eva Bönig, Hartmut Binner

Politik zwischen direkter Demokratie und sozialen Netzwerken -
Auf einer Veranstaltung der SPD-Bundestagsfraktion in Freising wurde diskutiert, wie heutzutage Bürgerbeteiligung aussehen soll und wie man den konstruktiven Dialog zwischen Politikern und Bürgern erreicht.
Im Freisinger VivaVita präsentierten ihre Fragen und Ideen: Florian Ritter (MdL), Eva Bönig, Stadträtin und OB-Kandidatin, und Hartmut Binner, Sprecher von "AufgeMUCkt" ...

Veranstaltungen

Alle Termine öffnen.

24.07.2018, 19:30 Uhr GAP - Gemeinsame Agrarpolitik in Europa
mit Maria Noichl , Mitglied des Europaparlaments, und Markus Grill , SPD-Landtagskandidat, zur Frage: Wie ge …

25.07.2018, 19:00 Uhr SPD-Sommerempfang
Natascha Kohnen , SPD-Spitzenkandidatin, und Hartmut Binner , langjähriger Sprecher von AufgeMUCkt, im Gespr …

26.07.2018, 19:00 Uhr Jahreshauptversammlung
Jahreshauptversammlung der SPD Neufahrn  (mit Vorstands- und Delegiertenwahlen)

Programm für den Landkreis

 

Newsticker

18.07.2018 19:54 Die Kommission für gleichwertige Lebensverhältnisse beginnt ihre Arbeit
Heute hat das Bundeskabinett die Einsetzung einer Kommission für gleichwertige Lebensverhältnisse beschlossen. Die Kommission soll aus Vertretern der Bundesregierung, der Bundesländer und der Kommunalen Spitzenverbände bestehen. „Wir haben uns bei den Koalitionsverhandlungen erfolgreich für die Einrichtung einer Kommission ‚Gleichwertige Lebensverhältnisse‘ eingesetzt. Unterteilt wird die jetzt beschlossene Kommission in sechs verschiedene Unterarbeitsgruppen, die jeweils selbständig über

18.07.2018 19:52 Künstliche Intelligenz für alle
Das Bundeskabinett hat heute Eckpunkte für eine Strategie „Künstliche Intelligenz“ (KI) beschlossen. Die SPD-Bundestagsfraktion wird die parlamentarische Debatte bis zur Vorstellung der endgültigen Strategie vorantreiben und aktiv auf die neuen Chancen im Bildungs- und Forschungsbereich eingehen. „Wir unterstützen die im neuen Eckpunktepapier angedachte Stärkung der KI-Forschung in Deutschland und Europa. Als zentrale Technologie der Digitalisierung

10.07.2018 16:01 Nationale Behörden müssen sich schneller europaweit austauschen
Debatte um besseren Schutz vor EU-Lebensmittelskandalen „Die nationalen Behörden müssen Problemfälle schneller dem europaweiten Schnellwarnsystem melden. Damit haben wir ein starkes Instrument an der Hand, um verunreinigte, falsch deklarierte oder gar gesundheitsgefährdende Produkte möglichst rasch aus dem Verkehr zu ziehen“, sagt die SPD-Europaabgeordnete Susanne Melior, Mitglied im Ausschuss für Lebensmittelsicherheit. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat am Dienstag,

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