Mit der Nutzung von Geothermie wollen Neufahrn und Eching einen großen Schritt zur sauberen und zuverlässigen Wärmeversorgung machen. Andreas Mehltretter ist nicht nur SPD-Wahlkreisabgeordneter, sondern auch Mitglied im Ausschuss für Klimaschutz und Energie und für die SPD-Bundestagsfraktion für das Thema Geothermie zuständig. Bei einem Termin in Neufahrn dazu hat sich Mehltretter vor Ort mit dem Neufahrner Bürgermeister Franz Heilmeier, Johannes Mahl, dem Geschäftsführer des Zweckverbands Versorgungs- und Verkehrsbetriebe Neufahrn/Eching, Frank Bandle als Energiereferent im Neufahrner Gemeinderat sowie Herbert Hahner, Gemeinderat in Eching, ausgetauscht.
„Geothermie ist immer zuverlässig verfügbar. Deshalb ist sie ein wichtiger Bestandteil für die Wärmewende. Gerade in Südbayern sind die Voraussetzungen dafür gut. Dieses Potential sollten wir nutzen“, bemerkte Mehltretter. Er zeigte sich sehr erfreut, dass der Zweckverband schon die Erlaubnis nach Bergrecht erhalten hat, nach thermischer Energie im Boden zu suchen.
Eine Herausforderung sei, so Johannes Mahl, dass man, um möglichst bald mit den Bohrungen beginnen zu können, noch bessere Daten brauche, um zu wissen, wo die Gewinnung von Geothermie überhaupt sinnvoll möglich ist. „Hier ist die Bundesregierung bereits gemeinsam mit den Ländern aktiv. Es soll ein gemeinsames Portal entstehen, im dem auf alle relevanten Informationen transparent zugegriffen werden kann“, konnte dazu Mehltretter berichten.
Auch die Finanzierung der Geothermischen Erschließung wurde thematisiert. Bis 2027 fördert der Bund Projekte für effiziente Wärmenetze mit bis zu 40 %. Was auch für das Projekt des Zweckverbandes gilt. Mahls Wunsch, das Förderprogramm doch über 2027 hinaus zu verlängern, versprach Mehltretter zu Unterstützen.
„Fehlbohrungen sind nicht auszuschließen, auch bei bester Datenlage nicht“, sorgte sich Johannes Mahl. Mehltretter versicherte ihm: „Die Bundesregierung nimmt solche Szenarien sehr ernst. Es wird daran gearbeitet, Versicherungen mit staatlicher Unterstützung zu schaffen, die bei solchen Vorfällen greifen.“
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