05.02.2026 in Kommunalpolitik von SPD Eching

Mietspiegel abgelehnt – zum Schaden für die Bevölkerung

 

von Herbert Hahner

Ein qualifizierter Mietspiegel ist eine Serviceleistung der Gemeinde für ihre Bürger*innen, er hilft Mietern und Vermietern. Er bringt Transparenz in den Mietwohnungsmarkt und hilft bei der fairen Mietpreisgestaltung.

Der Mietspiegel gibt eine Orientierung über die durchschnittlichen Mietkosten pro Quadratmeter und sortiert diese nach Faktoren wie Lage, Baujahr, Wohnungsgröße und Ausstattung. Bei gerichtlichen Auseinandersetzungen wird der Mietspiegel häufig als Maßstab für die Angemessenheit der Miete herangezogen. Das reduziert das Konfliktpotenzial und fördert eine einvernehmliche Lösung.

Seit dem 01.04.2023 gibt es für Eching einen qualifizierten Mietspiegel. Das war und ist nicht zwingend für eine Gemeinde wie Eching, zwingend vorgeschrieben ist er erst ab einer Einwohnerzahl von 50 000. Sinnvoll ist er dennoch, insbesondere im Umfeld von Großstädten.

Die 2025 notwendig gewordene Fortschreibung des Mietspiegels von 2023 – auf der Internetseite der Gemeinde einsehbar - wurde nicht nur durch Beschluss des Gemeinderats anerkannt, sondern auch seitens der Interessenvertreter des Haus- und Grundbesitzervereins Freising e.V. und des Mietervereins Neufahrn-Eching e.V. Auch das ein Beleg für die Sinnhaftigkeit dieser Einrichtung.

Nach dem Auslaufen der Fortschreibung wird es allerdings für Eching keinen qualifizierten Mietspiegel mehr geben. Mit großer Mehrheit hat der Gemeinderat gegen die Stimmen der SPD-Ratsmitglieder eine weitere Finanzierung des Mietspiegels abgelehnt – unverständlich und schade.

Wir haben in Deutschland eine Wohneigentumsquote (von den Eigentümern selbst genutzter Wohnungen) vom 43,7 % und in München von 23,2 % (Quelle: Deutschlandatlas, Zahlen für 2022). Das heißt, der überwiegende Teil der Bevölkerung wohnt zur Miete, insbesondere in großen Städten und in Großstadtnähe, also auch in Eching.

Bei einer jährlichen Bevölkerungsfluktuation von etwa 10 % bezogen auf 15 00 Einwohnern lässt sich gut abschätzen, wie umfangreich der Mietmarkt in Eching ist. Die innerörtliche Fluktuation ist da noch gar nicht miterfasst. Zukünftig müssen sich also Vermieter und Mietinteressenten andere und in aller Regel weniger verlässliche Wege der Mietpreisfindung suchen. Auch ein Vergleich mit den Preisen in den Nachbargemeinden fällt schwerer und für weitere gesetzliche Regelungen zu den Mietpreisen fehlt die statistische Basis. Der Gemeinderat will es so.

Hier gibt es noch mehr Informationen zum Mietspegel.
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04.02.2026 in Ortsverein von SPD Eching

Die SPD-Eching gratuliert Karl Heinl zum 95. Geburtstag

 
Karl Heinl (95 Jahre alt)
mit BGM-Kandidat Victor Weizenegger

Karl Heinl feierte am 03. Februar im Kreise von Familie und Freunden seinen 95. Geburtstag. Natürlich war da auch die SPD-Eching mit dabei. Die Grüße überbrachten der Ortsvorsitzende Victor Weizenegger und der SPD-Fraktionssprecher Herbert Hahner.

Karl Heinl ist seit dem 01. Januar 1958 SPD-Mitglied und über einen Zeitraum von 38 (!) Jahren war er der Kassier des Ortsvereins. Heute kann man sich das kaum mehr vorstellen, insbesondere wenn man bedenkt, dass früher die Beiträge monatlich bei den Mitgliedern eingesammelt wurden. „Das war zeitaufwändig“, so Karl Heinl, „sorgte aber auch für regelmäßigen Austausch mit den Mitgliedern“.

Aus einer sozialdemokratischen Familie stammend, war es für ihn gleichermaßen Wunsch und Verpflichtung, auch selbst SPD-Mitglied zu werden. Die Familie stammt aus dem Sudetenland und Karls Vater war auch dort schon politisch aktiv. Was ihm über 6 Monate Haft im KZ Dachau einbrachte. Wegen Zugehörigkeit zu einer anti- nationalsozialistischen Partei wurde er vom 13.10.1938 bis zum 20.04.39 im Lager Dachau inhaftiert.

Karl war Zeit seines Lebens aktiv, nicht in der weißen Kapitänsuniform auf der Kommandobrücke, sondern im Maschinenraum. Neben dem Amt des Kassierers, wie schon erwähnt, war er immer dabei, wenn es anzupacken galt. Er plakatierte, verteilte Broschüren, bereitete Veranstaltungen mit vor usw., was halt alles so anfällt bei der politischen Arbeit vor Ort. Ein über Jahrzehnte verlässlicher Aktivist der SPD-Eching.

Karl ist körperlich und geistig absolut fit und man mag ihm sein Alter gar nicht recht glauben. Wir wünschen ihm, dass dieser Zustand noch möglichst lange anhalten möge.

21.01.2026 in Ortsverein von SPD Neufahrn

Politik in Neufahrn - Februar 2026

 

 

In der neuen Ausgabe berichten wir über:

 

  • Maximilian Heumann - Bürgermeister für Neufahrn
  • Kommunalwahl 2026: das Wahlsystem kurz erklärt
  • Unser Wahlprogramm in Kürze
  • Jan Klose - Unser Landratskandidat

 

Hier gelangen Sie zur Zusammenfassung unseres Wahlprogramms

Hier gelangen Sie zum vollständigen PIN

21.01.2026 in Kommunalpolitik von SPD Eching

Politik und Kultur – eine gelungene Symbiose

 

Die SPD-Eching stellte ihre Kandidierenden für den Gemeinderat mit Weißwurst, Kabarett und Jazz vor.

Am 18. Januar 2026 stellten sich im ASZ die SPD-Kandidierenden für den Gemeinde-rat Eching der Öffentlichkeit vor! Begleitet wurden sie dabei vom Kabarettisten Manf-red Kempinger und den Sir Flint`s Bohème Jazzers.

Passt das zusammen – Kommunalpolitik und Kultur? Ja, sehr gut sogar. Gleich zu Beginn verbreiteten die Sir Flint`s Bohème Jazzers mit ihrer Musik im prall gefüllten Saal des ASZ eine angenehme, gelöste Stimmung. Und Victor Weizenegger, der Bürgermeisterkandidat von SPD, ödp und Echinger Mitte, nahm diese Leichtigkeit gekonnt in seine Moderation der Veranstaltung mit auf.

Mit viel Sprachwitz präsentierte gleich nach der Einführung durch Weizenegger Manfred Kempinger einen bunten Strauß an Alltagszenen und Begebenheiten aus seiner Heimat Niederbayern. Mit viel hintergründigem Humor verband er scheinbar Oberflächliches mit dem realen politischen Geschehen unserer Zeit. Auch die Kommunalpolitik in Eching, die ja nun wirklich viel Gesprächsstoff zu liefert hat, fand Berücksichtigung.

In zwei Blöcken, unterbrochen von einem weiteren kabarettistischen Vortrag, stellten sich die Kandidierenden für den Gemeinderat dem Publikum vor: Wer bin ich (Name, Ausbildung, Beruf, Familienstand, Verbindung zur Gemeinde …), was kann ich bzw. was qualifiziert mich besonders für den Gemeinderat (spezielle Fähigkeiten, Hobbys, Vereinsmitgliedschaften …), warum kandidiere ich (was stört mich, was möchte ich ändern, welche Motivation treibt mich an, warum habe ich mich zu diesem Schritt der Kandidatur entschlossen, wo sehe ich Veränderungspotential …).

Auf diese Art wurde den Besucher*innen ein differenziertes Bild von der SPD-Gemeinderatsliste geboten. Zwölf eigenständige Persönlichkeiten, mitten im Leben stehend, vielfältig engagiert und mit klaren Vorstellungen davon, was sie für Eching erreichen wollen und wie sie im Gemeinderat agieren werden.

Bürgermeisterkandidat Victor Weizenegger legte mit seinem Beitrag dar, wie er die zukünftige Entwicklung Echings gestalten möchte. Bei den gemeindlichen Pflichtaufgaben griff er beispielhaft die Bedeutung der Kinder- und Jugendarbeit heraus (eine eigene Veranstaltung dazu gibt es am 29. Januar). Und mit einem Bekenntnis zum Echinger Baulandmodell ver-band er den Willen, die bisher geschaffenen vorbildlichen Einrichtungen – ASZ, Musikschule, Bürgerhaus - zu erhalten, weiterzuentwickeln und die Vereine tatkräftig zu unterstützen, auch in finanziell schwieriger werdenden Zeiten.

Für die Verbesserung der Klimabilanz – Eching ist da im Landkreis kein Vorreiter – setzt er, insbesondere bei der Wärmeversorgung, auf die Nutzung der Geothermie gemeinsam mit der Nachbargemeinde Neufahrn. Mit dem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) sieht er die Chance, insbesondere das Ortszentrum gestalterisch positiv zu entwi-ckeln.

Als absolut unzureichend sieht er die bisherige gemeindliche Zusammenarbeit mit der TU-München. „Die Nähe zum expandierenden Campus ist ein Trumpf, der enormes Potential für die wirtschaftliche Prosperität der Gemeinde bietet – Schaffung hochqualifizierter Arbeits-plätze verbunden mit wenig Flächenverbrauch.“

Fazit: Eching weiterdenken!

09.01.2026 in Ortsverein von SPD Moosburg - Hallertau

Kommunalwahl 2026

 

29.12.2025 in Kommunalpolitik von SPD Eching

Zur Kandidatur von Sebastian Thaler

 

Von menschlicher Enttäuschung…
und von fehlenden Details

von Stefanie Malenke (ehemalige 2. Bürgermeisterin)

Menschliche Enttäuschung tut tatsächlich verdammt weh – vor allen Dingen, wenn man sie nicht kommen sah und vollkommen davon überrascht wurde.

Auch fehlende Details haben eine verheerende Wirkung. Sie können eine Geschichte komplett verändern. Da werden plötzlich Täter zu Opfern und umgekehrt. Sebastian Thaler hat bei seiner Aufstellungsversammlung mit der Mega-Bewegung die Geschehnisse rund um seine Verurteilung nochmals zusammengefasst. Und mit einem Mal wird aus einem großen Drama, an dessen Ende eine rechtskräftige Verurteilung steht, eine recht harmlos anmutende Geschichte, bei der sich herausstellt, dass der eigentliche Verursacher der Unregelmäßigkeiten gar nicht der Bürgermeister, sondern andere Akteure waren. Aber die anderen Akteure haben Glück: Der Bürgermeister macht ihnen keinen Vorwurf. Die Stellungnahme ist auch so weit verkürzt, dass der Eindruck entstehen kann, der Bürgermeister hätte ganz viel richtig gemacht, obwohl er großzügig betont, natürlich seien ihm auch Fehler unterlaufen.

 

16.12.2025 in Ortsverein von SPD Moosburg - Hallertau

Schöne Feiertage

 

13.12.2025 in Ortsverein von SPD Moosburg - Hallertau

Kommunalwahl 2026

 

 

12.12.2025 in Kommunalpolitik von SPD Eching

Lisa und Johannes suchen Wohnraum

 

SPD, ödp und EM diskutierten neue Wege der Wohnraumbeschaffung

Wohnen neu gedacht! Unter diese Überschrift stellte Thomas Müller-Saulewicz seinen Vortrag. Auf Einladung von SPD-Eching, ödp-Eching und Echinger Mitte referierte er am vergangenen Mittwoch im ASZ. Moderiert wurde der Abend von Victor Weizenegger, Bürgermeisterkandidat der drei Gruppierungen. Zusätzlich, das Zweierteam flankierend, brachte sich der SPD-Landratskandidaten Jan Klose ein.

V.l.n.r: Bürgermeisterkandidat Victor Weizenegger,
Landratskandidat Jan Klose und Referent
Thomas Müller-Saulewicz

Ausgehend vom virtuellen Pärchen Lisa und Johannes, 26 und 28 Jahre alt, zeigte Müller-Saulewicz die gegenwärtigen Rahmenbedingungen für die Wohnraumbeschaffung auf. Neben dem schon legendären Thema der in den deutschen Ballungsgebieten in den vergangenen Jahren explosionsartig gestiegenen Grundstückspreisen, wirken sich die Zinsen für Baukredite, die allgemeinen Baukosten genauso wie die Vorgaben der diversen Baunormen auf die Kostenentwicklung aus. „Mit dem Arbeitseinkommen eines Durchschnittshaushalts ist das finanziell nicht mehr zu stemmen“, so seine Darlegung.

09.12.2025 in Adventskalender von SPD Neufahrn

Weihnachtsbäumchen für Bedürftige

 

Auch in diesem Jahr möchten wir die Weihnachtszeit für alle spürbar machen. Bereits zum 14. Mal in Folge hat die SPD Neufahrn kleine Weihnachtsbäumchen aufgestellt und liebevoll geschmückt – begleitet von bunten Tellern mit Obst, Plätzchen, Lebkuchen und anderen Leckereien. Ein kleines Zeichen der Aufmerksamkeit für Menschen, die es besonders brauchen.

08.12.2025 in Veranstaltungen

Starke Kommunen, starkes Land – Frühschoppen mit Staatssekretär Schrodi

 
„Starke Kommunen, starkes Land“ – politischer Frühschoppen mit PStS Michael Schrodi

Herzliche Einladung! Am Sonntag, den 25. Januar, lädt die SPD um 11 Uhr im Lindenkeller in Freising zu einem politischen Frühschoppen ein. Unter dem Titel „Starke Kommunen, starkes Land – wie verbessern wir die Handlungsfähigkeit unserer Städte und Gemeinden?“ wollen wir darüber diskutieren, wie die Kommunen mehr  finanziellen Spielraum bekommen können.

Für den Frühschoppen haben wir uns mit Michael Schrodi den mächtigsten Mann der BayernSPD in Berlin eingeladen. Schrodi ist Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium und damit als Vertreter des Finanzministers Lars Klingbeil an entscheidender Stelle, um über den Stand der Kommunalfinanzen, die Probleme und Lösungsansätze Auskunft zu geben.

Wir bitten um Anmeldung an info@spd-kreis-freising.de – jede:r Angemeldete ist auf ein Paar Weißwürste herzlich eingeladen!

05.12.2025 in Kommunalpolitik von SPD Eching

Wohnen neu gedacht!

 

Unter diesem Motto veranstalten die SPD-Eching, die ödp-Eching und die Echinger Mitte am 10.12.2025 um 19:00 Uhr im ASZ eine gemeinsame Diskussionsveranstaltung. Referenten und Diskussionspartner werden der Bauexperte Thomas Müller-Saulewicz und unser Bürgermeisterkandidaten Victor Weizenegger sein.

Bezahlbarer Wohnraum ist in den deutschen Ballungsgebieten und in ihrem Umfeld sein vielen Jahren ein politisches Dauerthema. Schon seit Jahrzehnten versucht die Gemeinde Eching mit dem Echinger Baulandmodell, auch für weniger begüterte Bürger*innen die Chance auf Wohneigentum zu erhöhen. Unter den sich geänderten Rahmenbedingungen ist das immer schwieriger geworden.

Am Beispiel eines jungen Paares, das Wohnraum sucht, erfolgt eine Betrachtung der Rahmenbedingungen des Wohnens: Bauplanung und Kosten, Finanzierung, Grundstückspreise, Kauf versus Erbpacht, Genossenschaften, usw.

Es wird explizit um die Frage gehen, wer die Rahmenbedingungen verändern kann. Ist die öffentliche Hand dazu in der Lage, vielleicht die Kommunen? Bedarf es verstärkter Eigeninitiative? Gibt es konkrete Beispiele? Und wie machen das eigentlich unsere Nachbarn in Österreich?

02.12.2025 in Ortsverein von SPD Moosburg - Hallertau

Aufstellungsversammlung Kommunalwahl 2026

 

SPD Moosburg – Hallertau stellt Team für die Kommunalwahl 2026 in der Gaststätte Drei Tannen vor

Die Aufstellungsversammlung der SPD Moosburg – Hallertau für die Wahl des Stadtrates und des Bürgermeisters der Stadt Moosburg a.d. Isar findet am

Donnerstag, den 11. Dezember 2025, um 19:00 Uhr in der Gaststätte „Drei Tannen“ in Moosburg, Thalbacher Straße 53 statt.

Die Kandidatinnen und Kandidaten zeichnen sich durch ein vielfältiges Engagement aus. Eine gute Mischung aus erfahrenen und motivierten Kräften, die „mit Herz für Moosburg gemeinsam Zukunft gestalten“. Klare Kante gegen Rechts -  keine Zusammenarbeit mit rechtsextremen Parteien. Alle SPD Kandidatinnen und SPD Kandidaten teilen diese Grundhaltung und wollen sich vor Ort für unsere Demokratie stark machen.

22.11.2025 in Ortsverein von SPD Moosburg - Hallertau

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

 

Am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, wollen wir gemeinsam ein Zeichen setzen.

Wir zeigen Solidarität mit allen Frauen, die von körperlicher, psychischer oder sexualisierter Gewalt betroffen sind – und mit allen, die nicht in der Lage sind, darüber zu sprechen.

Der Kampf gegen Gewalt an Frauen ist kein individuelles Problem, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe. 

Frauen müssen füreinander einstehen – und Männer müssen den Kampf gegen Gewalt aktiv unterstützen.

Die Anzahl der Fälle Häuslicher Gewalt beläuft sich allein in Bayern auf 27.214 gemeldete Fälle (Stand 2024/laut Polizeibericht). Die Dunkelziffer ist weitaus höher. Dabei handelt es sich ausschließlich um partnerschaftliche, -und innerfamiliäre Gewalt.

Signal for Help-Handzeichen

Dieses Handzeichen bedeutet, dass sich jemand in einer Notsituation befindet und Hilfe benötigt. In so einem Fall sollte man die Lage beobachten und die Polizei alarmieren.

20.11.2025 in Ortsverein von SPD Moosburg - Hallertau

Pressemitteilung SPD Fraktion Bayrischer Landtag

 

Fördern statt Eigenlob: Bayern ist von gleichwertigen Lebensverhältnissen noch weit entfernt

Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern – diese Aufgabe genießt Verfassungsrang.

Sie wird trotz gegenteiliger Beteuerungen, wie jetzt wieder im Heimatbericht, längst noch nicht erfüllt. „Eigenlob der Staatsregierung reicht nicht aus“, betont der SPD-Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer. „Was zählt, sind Taten. Wer die strukturell schwächer aufgestellten Regionen wirklich fördern will, muss in erster Linie die dortigen Kommunen fördern.“

Ein Indiz für die weiter vorhandene Ungleichheit liefert die Liste der Bedarfszuweisungen (salopp gesagt die „Sozialhilfe für Kommunen“). Demnach bekommt Oberfranken mit 37,39 Euro die mit Abstand höchste Summe pro Kopf. Mittelfranken erhält 24,06 Euro, die Oberpfalz 18,90 Euro. Am anderen Ende der Skala steht Oberbayern mit lediglich 21 Cent pro Kopf.

„Diese Unterschiede im Förderbedarf spiegeln die Unterschiede der Lebensverhältnisse wider“, erklärt Holger Grießhammer. „Es gibt noch viel zu tun, bis es in Bayerns Regionen gerecht zugeht. Diesem Anspruch wird die Staatsregierung nicht gerecht.“

Die SPD verweist auf ihre fundierten Vorschläge, wie die Finanzsituation der Kommunen verbessert werden kann. Zum einen die Kommunalmilliarde, die jährlich aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz schnell und unbürokratisch an die Kommunen weitergeleitet werden soll.

Was CSU und Freie Wähler in ihrem aktuellen Haushaltsentwurf anbieten, erscheint nur auf den ersten Blick großzügig. Auf mehrere Jahre gerechnet, liegt der Anteil der Kommunen am Sondervermögen deutlich unter der von der SPD vorgeschlagenen Summe. Und auch die angekündigte Erhöhung der Verbundquote reicht nicht aus.

Die SPD fordert weiterhin 15 Prozent Anteil am Steueraufkommen (aktuell 13,3 Prozent). Dieser Posten ist für eine langfristige auskömmliche Finanzierung der Kommunen von größter Bedeutung.

(Pressemitteilung der SPD – Fraktion im Bayrischen Landtag)

18.11.2025 in Ortsverein von SPD Moosburg - Hallertau

Kommunalwahl 2026

 

Kreis SPD – Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2026 wurde einstimmig verabschiedet

  • weiterhin das Soziale stärken – Zusammenhalt statt Spaltung
  • Wohnraum schaffen für ALLE – bezahlbare Mieten, barrierefreies wohnen für Senioren*innen, für Menschen mit Behinderung
  • Betriebswohnungen, Wohnraum für Auszubildene, Studenten*innen
  • Sicherstellung einer guten Gesundheitsversorgung
  • Unterstützung sozialer Einrichtungen für jung und alt
  • Qualifizierte Bildung – Schulsozialarbeit, Ganztagsbetreuung, digitale Ausstattung an allen päd. Institutionen im Landkreis Freising  
  • Hilfeangebote für Kinder/Jugendliche/Erwachsene - Ausbau von Frauenhäusern
  • Wirtschaft und Arbeit stärken, Austausch mit den Hochschulen und dem Weihenstephaner
  • Öffentliche Gelder nur für Betriebe, die als gute Arbeitgeber*innen gemäß Tarif bezahlen
  • Soziale Einrichtungen und Arbeit für Menschen die sich auf dem ersten Arbeitsmarkt schwertun
  • Energiewende voranbringen, gezielter Klimaschutz
  • Einheitliches Konzept zur Müllentsorgung – Festpreis für alles
  • Effektiver Hochwasserschutz – Aufbrechen und Renaturierung von Gräben, Fließgeschwindigkeit bei Hochwasser verringern, mehr Versickerung ermöglichen
  • Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs, Ausbau von Fahrradwegen – Ortschaften verbinden, fehlende Teilstrecken ergänzen
  • NEIN zur 3. Startbahn – das „ewige Baurecht“ muss gerichtlich und politisch endgültig aufgehoben werden
  • KEINE Zusammenarbeit mit rechten Parteien
  • Zusammenhalt statt Hass und Hetze
  • Unsere Demokratie schützen – wir setzen auf Aufklärung, machen uns stark für unseren Sozialstaat, anstatt mit populistischen Phrasen Wahlkampf zu machen

17.11.2025 in Kommunalpolitik

Zusammenhalt statt die Gesellschaft zu spalten – Programm für die Kommunalwahl 2026 verabschiedet

 
Landratskandidat Jan Klose bei der Vorstellung des Programms

Mehr Anträge und Anfragen als die anderen Fraktionen, ein Fest für zum Dank für die Corona-Helfer und der Bau eines neuen Frauenhauses – die Bilanz der SPD-Kreistagsfraktion mit ihrem Vorsitzenden Herbert Bengler fällt nachvollziehbar sehr positiv aus. Daran will die Kreis-SPD auch in der nächsten Wahlperiode anknüpfen: Dafür haben die Genossen nun auf ihrer Jahreshauptversammlung ihr Wahlprogramm für die Kommunalwahl verabschiedet. Kreisvorsitzender Andreas Mehltretter umriss die Ziele der SPD für den Landkreis klar: das Soziale stärken, den Wohnungsmangel angehen, ein bestmögliches Umfeld in den Schulen schaffen, gute Gesundheitsversorgung sicherstellen und den Landkreis bei Energiewende, öffentlichem Nahverkehr und Digitalisierung modernisieren.

11.11.2025 in Ortsverein von SPD Eching

SPD-Eching gratuliert Urgestein zum 99. Geburtstag

 
Max Eggerdoerfer (99 Jahre alt)
mit BGM-Kandidat Victor Weizenegger

Max Egersdoerfer feierte am 7. November im Kreise von Familie und Freunden seinen 99. Geburtstag. Da Egersdoerfer damit das älteste Mitglied der SPD-Eching (beigetreten 1963) ist, kamen außerdem der Echinger SPD-Vorsitzende Victor Weizenegger und SPD-Fraktionssprecher Herbert Hahner. Auf das Geheimnis seines hohen Alters angesprochen, antwortet der Jubilar, es seien seine Frau Elisabeth, die ihn immer unterstützt habe, und der Sport gewesen, die ihn so lange fit gehalten haben. Tatsächlich war Max Egersdoerfer zeitlebens sehr aktiv – sei es beim Fahrradfahren oder Abfahrtsski, wo er 15 Jahre lang sogar als Skilehrer für Sehbehinderte tätig war. Das alles gelang Egersdoerfer trotz einer Unterschenkelamputation – eine Verwundung aus dem 2. Weltkrieg, in den er als junger Mann gezwungen wurde. Nach dem Krieg musste er mit allem von vorne anfangen. „Eigentlich war ich Bäckerlehrling – aber nur acht Tage lang, dann kam der Einberufungsbefehl“, erzählt Egersdoerfer. Doch der Neuanfang gelang: Max Egersdoerfer konnte eine Beamtenlaufbahn beim Bezirk Oberbayern beginnen. „Es war eine interessante Tätigkeit. Und ich hatte immer faire Vorgesetzte.“ Auch privat konnten Max und Elisabeth sich etwas aufbauen, ein kleines Häuschen im Norden Echings wurde ihr Eigenheim. Errichtet mit viel Eigenleistung, berichtet die Gattin sichtlich stolz: „Ich habe jeden Stein selbst in der Hand gehabt.“ Wenn er auf sein Leben zurückblicke, sagt Max Egersdoerfer, sei er im Wesentlichen zufrieden. Mental und körperlich aktiv zu bleiben, sei das Wichtigste im Alter, ist er sich sicher. Noch heute bereitet er seine Steuererklärung selbst vor („Der Steuerberater würde mich sofort einstellen“) und ist immer noch ohne Gehhilfe unterwegs. Nur das Fahrradfahren hat er vor zwei Jahren nach einem Sturz leider aufgeben müssen. Und so überrascht es nicht, dass die Gratulanten sichtlich beeindruckt versprechen, nächstes Jahr zum hundertsten Geburtstag wiederzukommen.

04.11.2025 in Gemeinderat von SPD Neufahrn

Frauenpower für den Gemeinderat

 

Mit frischem Wind und Frauenpower gehen wir in den Wahlkampf für die Kommunalwahl 2026. Angeführt von unserem Bürgermeisterkandidaten Maximilian Heumann kann sich das junge Team mit einem Durchschnittsalter von gerade mal 40 Jahren wirklich sehen lassen.

Wir gehen mit 14 Männern und 16 Frauen ins Rennen und hatten damit - im Gegensatz zu anderen Gruppierungen - keine Probleme, engagierte und qualifizierte Frauen zu finden.

Wir sind überzeugt: Diese vielfältige Liste macht den Wählerinnen und Wählern ein starkes Angebot und wir freuen uns darauf, als große Fraktion in den Gemeinderat zurückzukehren.

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26.10.2025 in Ortsverein von SPD Moosburg - Hallertau

WIR SIND DABEI

 

Lichterzeichen für Menschlichkeit und Demokratie

9.11.2025, 18.00 Uhr, Zehentstadel

Veranstaltung des Bündnis Moosburger Mosaik

(Laternen, Kerzen, Teelichter, Taschenlampen bitte mitbringen)

Ein Zeichen für die Demokratie – AUFSTEHEN gegen Ängste schüren, Hass und Hetze.

WIR sind dabei! SPD Ortsverein Moosburg – Hallertau

Veranstaltungen

Alle Termine öffnen.

20.10.2026, 18:30 Uhr - 20:00 Uhr Energiewende-Diskussion mit Nina Scheer, MdB
im Viva Vita, Gartenstraße 57, Freising. Anmeldung und weitere Infos hier .

Unser Programm für den Landkreis

Unsere Ideen für den Landkreis, die wir in der nächsten Wahlperiode 2026–2032 umsetzen wollen – hier lesen:

SPD-Kreiswahlprogramm 2026-2032

Newsticker

12.10.2026 17:43 Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas
Ich danke Bärbel Bas von Herzen für ihren Einsatz, ihre Haltung und ihr Engagement. Wir kämpfen weiter gemeinsam für die soziale Demokratie. „Bärbel Bas hat heute Morgen ihren Rücktritt von Partei- und Ministeramt erklärt. Ich habe großen Respekt vor ihrer Entscheidung. Sie trifft sie aus persönlichen Gründen, die ich zutiefst respektiere. Als Ministerin und Vorsitzende… Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas weiterlesen

09.10.2026 17:40 Wichtiges Signal für den Wohnungsbau
Die Fortführung und Aufstockung des EH55 Programms bis zum Jahresende ist ein wichtiges Signal für die Bauwirtschaft. Nun sollten die neuen Fördermöglichkeiten konsequent genutzt werden, um den dringend benötigten Neubau anzukurbeln. „Die Aufstockung der Förderung für den Neubau im Effizienzhausstandard 55 Plus und die Fortführung des Programms bis zum Jahresende sind ein wichtiges Signal für… Wichtiges Signal für den Wohnungsbau weiterlesen

26.09.2026 19:01 Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung
Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen

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