18.09.2026 in Kommunalpolitik von SPD Eching

Klimapartnerschaft beendet – was bleibt, ist ein Scherbenhaufen

 

Die Klimapartnerschaft wurde mittels eines Eilantrags kurzfristig einkassiert. Begründet wurde dies mit dem klimaschädlichen CO₂-Ausstoß durch den gegenseitigen Besuch der Delegationen, der Arbeitszeitverschwendung der Gemeindemitarbeiterinnen, den Kosten für das Projekt durch die Gemeinde Eching und dem fehlenden Nutzen für die Gemeindebürger.

Zur Vorgeschichte: Urubamba hatte sich im Rahmen der Städtefreundschaft bei Eching gemeldet und nach einer Klimapartnerschaft gefragt. Die Förderstelle (SKEW) befürwortete die Idee und hatte hier ihre Unterstützung und Förderung zugesagt. Der neue Bürgermeister der Gemeinde Eching, Herr Steigerwald, unterschreibt den Vertrag zur Klimapartnerschaft, die dafür zuständigen Mitarbeiterinnen der Verwaltung setzen sie um. Letzteres ist ein ausdrücklicher Bestandteil und eine Notwendigkeit für die Förderung durch die SKEW. Eine Delegation aus Urubamba reist an. Bürgermeister Steigerwald hält eine Rede. Es gibt Veranstaltungen, Bürgerinnen und Bürger aus Eching beteiligen sich ehrenamtlich und es formt sich ein Netzwerk, das auf der Partnerschaft aufbauen möchte. Der Gegenbesuch steht an. Vertreterinnen und Vertreter aus Eching sollen nach Urubamba fliegen und zusätzlich noch im Rahmen der SKEW-Förderung an einer Klimakonferenz teilnehmen. Es kommt seitens der Freien Wähler ein Eilantrag zum Stopp dieses Projekts. Auch Bürgermeister Herr Steigerwald stimmt gegen das von ihm unterzeichnete Projekt.

Warum? Wenn er das Projekt für unsinnig hält, wieso wurde es dann unterschrieben? Wenn ihm nicht klar war, worum es bei dem Projekt ging (was zumindest bei der Qualität der Gegenargumente vermuten lässt), warum hat er sich nicht weitergehend damit auseinandergesetzt oder um Aufschub gebeten?

Was sich beantworten lässt, ist die Frage nach den Konsequenzen:

Wir werden nicht mehr für Förderprogramme seitens der SKEW berücksichtigt werden, da wir kein verlässlicher Partner sind. Wir haben auch dem Arbeitskreis Entwicklungshilfe (AKE) und anderen Vereinen in Eching mit unserem Handeln geschadet, da auch diese keine Förderungen mehr von der SKEW erhalten. Wir haben die Vielzahl an Freiwilligen auf beiden Seiten vor vollendete Tatsachen gestellt und ihnen bescheinigt, dass das, wofür sie sich einsetzen, dem Echinger nichts bringt.

Letztere Aussage wird von Gegnern des Projekts ständig wiederholt. Hier darf man doch auch gerne mal die Frage stellen: Was bringt es uns denn, die Klimapartnerschaft nicht einzugehen?

Steuergeld gespart? In Eching auf jeden Fall nicht. Die SKEW hat Mittel bereitgestellt, die vorher bereits genau zu diesem Zweck vorgesehen wurden, um die internationale Vernetzung von Gemeinden zu fördern.

Die Gemeinde Eching hätte keine eigenen Investitionen tätigen müssen und spätere Projekte wären (sofern man sie denn hier oder in Urubamba hätte umsetzen wollen) zu 90 % gefördert worden. Bei unserer Haushaltsdebatte doch eigentlich ein vermeintlicher Selbstläufer.

Ergebnis: Das Steuergeld wurde ausgegeben und das Projekt vor dem Zeitpunkt, an dem es Ergebnisse hätte liefern können, einkassiert. Das Geld der SKEW wird jetzt jemand anderem zugutekommen. Die Initialinvestition in Eching/Urubamba ist allerdings weg.

Arbeitszeit gespart? Fehlanzeige: Man hat Mitarbeiterinnen der Gemeinde aus VHS und Klimamanagement ein Projekt weggenommen, welches ausdrücklich in ihrer Tätigkeitsbeschreibung bzw. im Bereich der Projektarbeit vorgesehen und abgedeckt ist. Der Glaube, dass nun Grundstücksverträge schneller abgeschlossen werden, weil ein völlig anderer Fachbereich ein Projekt gestrichen bekommt, ist schlichtweg falsch. Abgesehen davon, dass ein Großteil des kritisierten Rückstands bereits zu diesem Zeitpunkt abgearbeitet war oder sogar schon gänzlich abgeschlossen ist.

Klima gerettet, weil ein paar Personen nicht nach Urubamba fliegen? Vielleicht? Hoffentlich?

Bei all den Möglichkeiten, die es seit Initiierung des Projekts im Jahr 2025 gegeben hat, und den vielen Beteiligungsmöglichkeiten auch noch vor der Unterzeichnung der Partnerschaft hat man sich den für die Gemeinde Eching schlechtesten Zeitpunkt ausgesucht, das Projekt zu stoppen. Dass nun einige Akteure fordern, die ehrenamtlich Beteiligten sollten doch jetzt einen Verein dafür gründen, ohne Unterstützung von Amts wegen, und alles über Spenden finanziert umsetzen, versehen mit dem leisen Beiwerk „sonst würde man es ja nicht wirklich ernst meinen“, ist schon sehr daneben.

Julian Morgenroth für die SPD-Fraktion im Echinger Gemeinderat
Victor Weizenegger für den SPD-Ortsverein Eching

14.09.2026 in Kommunalpolitik von SPD Eching

Verwaltungsgericht bremst Landratsamt aus

 
Peggy Spirk
Peggy Spirk

Kann die Tätigkeit als Pädagogische Hilfskraft ernsthaft ein Ausschlusskriterium (Amtshindernis) für die Mitarbeit im Gemeinderat sein? Niemals! So möchte man als Normalbürger*in meinen. Das Landratsamt Freising sieht das anders.

Obwohl sachlich gar nicht zuständig, wollte das Landratssamt die Gemeinde Eching dazu zwingen, ein gewähltes Gemeinderatsmitglied aus dem Gremium auszuschließen. Sofortiger Vollzug wurde angeordnet. Nur: Zuständig für die Feststellung eines Amtshindernisses ist der örtliche Wahlausschuss und nach Beendigung seiner Amtszeit ist es der Gemeinderat, nicht das Landratsamt (Art. 48 Abs. 3 GLKrWG).

Inhaltlich liegt das Landratsamt ebenfalls daneben. Hat doch selbst das Bayrische Staatsministerium des Innern noch im Februar 2026 gegenüber dem Landtag bekräftigt (Drucksache Nr. 19/10025), dass „… die Inkompatibilitätsvorschriften

verfassungskonform dahingehend auszulegen (sind), dass Beschäftigte, die keine Möglichkeit haben, inhaltlich auf die Verwaltungsführung der Kommune Einfluss zu nehmen, nicht von der Inkompatibilität erfasst werden“.  Bei einer Pädagogischen Hilfskraft ist das Kriterium der Möglichkeit zur inhaltlichen Einflussnahme auf die Verwaltungsführung der Gemeinde ganz gewiss nicht erfüllt.

Im konkreten Fall geht es um Peggy Spirk. Sie ist bei der Gemeinde als pädagogische Hilfskraft beschäftigt und wurde über die SPD-Liste in den Gemeinderat gewählt. Der Gemeindeverwaltung war bei der Einreichung des Wahlvorschlags das Beschäftigungsverhältnis bekannt. Probleme wurden in diesem Zusammenhang weder bei der Prüfung der Wahlvorschläge durch den Wahlausschuss noch bei der Feststellung des amtlichen Wahlergebnisses festgestellt. Dennoch verlangte das Landratsamt ihren sofortigen Ausschluss aus dem Gremium.

Da blieb nur noch der Rechtsweg über das Verwaltungsgericht München. Es ist sehr bedauerlich, zeitaufwendig, nervig und leider auch kostenintensiv, dass eine gerichtliche Klärung des Sachverhalts erforderlich wurde. Einfach hinnehmen kann man das Verhalten des Landratsamtes nicht – inhaltlich liegt es falsch und sachlich ist es gar nicht zuständig.

Inzwischen hat das Verwaltungsgericht reagiert: Der sofortige Vollzug der landratsamtlichen Anordnung ist außer Kraft! „Die Klage der Antragstellerin wird in der Hauptsache daher voraussichtlich Erfolg haben“, so das Gericht in seiner Begründung.

Für den Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung folgte daraus ein kleines Chaos. Erst musste der Listennachfolger bestimmt und mit allen notwendigen Formalitäten auf sein Amt vorbereitet, die Tagesordnung der Sitzung vom 08.09. um den Punkt der Vereidigung eines neuen Ratsmitglieds erweitert und dann, einen Tag vor der Sitzung, wieder reduziert werden. Bleibt zu hoffen, dass die Angelegenheit für zukünftige Fälle zu mehr Rechtssicherheit beitragen wird.

Herbert Hahner

14.09.2026 in Kommunalpolitik von SPD Eching

Duftmarken

 

Unser neuer Bürgermeister setzt seine Duftmarken, assistiert in Teilen von der Gemeinderatsmehrheit aus FW und CSU.

Hier ein paar Beispiele:

Zeitungsabonnement?     

Abgeschafft!? Nein, das war wohl nur ein Versehen.

Gemeindelogo?                

Auf den Papieren aus dem Rathaus taucht jetzt immer wieder der Mohr auf, das Gemeindewappen, bisher eigentlich für Urkunden und dergleichen vorbehalten.

Bilder am Huberwirt?        

Weg damit! Klar, Kunst im öffentlichen Raum gefällt nicht jedem.

Tauschhütte?                    

Weg damit! Alternativen gibt es bisher keine, obwohl die Hütte über den Bürgerhaushalt finanziert wurde.

Rathausgalerie?               

De facto für die Ausstellungs-Organisatoren kaum mehr realisierbar durch die massive Verschlechterung der Rahmenbedingungen.

Klimapartnerschaft?         

Abgeschafft! Vor wenigen Wochen hat der Bürgermeister die Partnerschaft mit Urubamba unterzeichnet und am 08. Sept. wurde sie durch den Gemeinderat mit seiner Zustimmung wieder aufgelöst.

Was kommt da noch? Verstetigen sich die Duftmarken zur Abrissbirne? „Lohnende Objekte“ gibt es einige: Braucht Eching die Auszeichnungen als Fair-Trade-Gemeinde oder Fahrradfreundliche Kommune? Ist der Klimabeirat zwingend notwendig? Lassen sich bei ASZ und Musikschule sowie beim Kulturprogramm des Bürgerhauses nicht auch Einsparpotentiale erschließen? Und die Vergütung der Beschäftigten. Warum nicht einfach bei dem bleiben, was der Tarifvertrag zwingend vorschreibt? Mitarbeiter-Benefiz ist doch Kokolores, oder?

Die eben aufgeführte Liste lässt sich leicht verlängern (ÖPNV, Kindergärten, Vereine …), ich hoffe dennoch, dass sie nur eine Ausgeburt meiner Fantasie bleibt, weit weg von der Realität.

Herbert Hahner

10.09.2026 in Ortsverein von SPD Moosburg - Hallertau

Hurra, endlich Schulkind

 

30.07.2026 in Ortsverein von SPD Neufahrn

Ehrung und Neuwahl des Neufahrner Vorstands

 

Ehre, wem Ehre gebührt:
Nach vielen Jahren als Gemeinderätin und Sportreferentin im Neufahrner Gemeinderat wurde unsere langjährige Kassiererin Manuela Auinger mit der Helmut-Rothemund-Medaille geehrt. Es handelt sich dabei um die höchste kommunalen Auszeichnung, die unsere Partei vergeben kann, um Manuela Auinger für ihre Verdienste zu würdigen.

Weiterlesen: https://www.neufahrner-echo.de/27/07/2026/spd-ortsverein-neufahrn-ausgezeichnet-und-weichen-gestellt/


Auch haben wir unseren Vorstand neu gewählt:
Vorsitzender: Maximilian Heumann
Stv. Vorsitzender: Felix Kirchberger
Kassier: Daniel Fischer
Schriftführerin: Ulla Schablitzki

BeisitzerInnen:
Beate Frommhold-Buhl
Tony Meidinger
Edith Mayer-Bergers
Mandi Warth
Christine Fuß
Ingrid Schöfer
Uwe Möller
Manuela Auinger
Becki Huthansl

Lernen Sie uns hier im Detail kennen 
...oder treffen Sie uns jeden ersten Donnerstag ab 18:30 Uhr in der SofaBar (Bahnhofstr. 18b).

 

 

 

 

15.07.2026 in Kommunalpolitik von Peter Warlimont

FLUGHAFENPARKEN in der Auenstraße REDUZIEREN

 

Die Stadt hat die Aufgabe, die Interessen ihrer Bürgerinnen und Bürger zu wahren - die Interessen der Anwohnerschaft im Bereich der Auenstraße sind höher zugewichten als die Interessen derjenigen, die in diesem Bereich günstig auf längere Zeit parken wollen, um am Flughafen Parkgebühren zu sparen.

Die SPD-Stadtratsfraktion hat daher beantragt, dass geprüft wird, wie man durch Anwohnerparken, 24- oder 48-Std.-Parken an Werktagen oder andere Maßnahmen die Anzahl der verfügbaren öffentlichen Parkplätze für die Anwohnerschaft und ihre Besucher erhöhen kann.

27.06.2026 in Ortsverein von SPD Moosburg - Hallertau

GEGEN RECHTS - NEIN zur AfD

 

10.06.2026 in Adventskalender von Peter Warlimont

Ampelschaltung Karlwirtkreuzung

 

Seit einiger Zeit läuft der Verkehr an der Karlwirtkreuzung schlechter, wohl weil die Ampelschaltung verändert wurde - zum Teil kommen gerade mal drei oder vier Fahrzeuge über die Kreuzung.

Karlwirtkreuzung

 

Wir haben beantragt, dass geprüft wird, wie man die Ampelschaltung für alle, die da zu Fuß oder mit Auto, Radl, Bus oder Lkw unterwegs sind, VERBESSERN kann.

02.06.2026 in Ortsverein von SPD Moosburg - Hallertau

WIR sind dabei

 

03.05.2026 in Allgemein von SPD Eching

Gedanken zum 1. Mai 2026

 

In den vergangenen Wochen und Monaten haben uns konservative Politiker und Unternehmer klar gemacht, es zumindest versucht, dass wir Arbeitnehmer doch auch ein paar „kleine Opfer“ zu bringen hätten:

  • Erbschaftssteuer? Das schadet doch nur!
  • Achtstundentag? Mit 12 oder 13 Stunden sind wir viel flexibler!
  • Maifeiertag? Abschaffen, der stammt aus der sozialistischen Mottenkiste.
  • Teilzeitarbeit? Lifestylegeschwurbel!
  • Gute Rente? Grundsicherung für Arbeitnehmer reicht.

Die Liste lässt sich fortsetzen.

Passend dazu ein Gedicht von Erich Kästner aus dem Jahre 1926.

02.04.2026 in Ortsverein von SPD Moosburg - Hallertau

Frohe Ostern

 

11.03.2026 in Ortsverein von SPD Moosburg - Hallertau

Kommunalwahl 2026

 

28.02.2026 in Ortsverein von SPD Neufahrn

Neufahrner Solidaritätspreis 2025: Posthume Ehrung für außergewöhnliches Engagement

 

SPD Neufahrn würdigt Josef Bornhorst für jahrelangen Einsatz in der Flüchtlingshilfe

Neufahrn – Im Rahmen ihres traditionellen Neujahrsfests hat die SPD Neufahrn den diesjährigen „Neufahrner Solidaritätspreis“ verliehen. Die Auszeichnung ging in diesem Jahr posthum an Josef Bornhorst, der sich über viele Jahre hinweg mit außergewöhnlichem persönlichem Einsatz für Geflüchtete in der Gemeinde engagiert hatte. Die Ehrung nahm stellvertretend seine Ehefrau Inge Bornhorst entgegen.

Der Vorsitzende der SPD Neufahrn, Maximilian Heumann, erinnerte in seiner Rede daran, dass der Solidaritätspreis seit 2023 jährlich an Menschen verliehen wird, die sich in besonderer Weise um den gesellschaftlichen Zusammenhalt verdient gemacht haben. „In diesem Jahr gibt es eine Besonderheit, denn unser Preisträger weilt leider nicht mehr unter uns“, so Heumann. Josef Bornhorst habe von der geplanten Auszeichnung noch erfahren und sich sehr darüber gefreut.

Die Laudatio hielt Beate Frommhold-Buhl, die Josef Bornhorst aus der gemeinsamen Arbeit im Neufahrner Helferkreis gut kannte. Sie zeichnete ein eindrucksvolles Bild seines Engagements, das weit über das Übliche hinausging. Bornhorst setzte sich mehr als zehn Jahre lang unermüdlich für die Unterstützung und Integration von Geflüchteten in Neufahrn ein – insbesondere durch Sprachförderung.

Mit seinem beruflichen Hintergrund aus jahrzehntelanger Tätigkeit für das Goethe-Institut im Ausland brachte Josef Bornhorst besondere fachliche Kompetenzen ein. Bereits 2015 gehörte er zu den ersten Mitgliedern des Neufahrner Helferkreises. Er organisierte Deutschkurse, stellte Lerngruppen zusammen, beschaffte Lehrmaterialien, beantragte Fördermittel und unterrichtete selbst – gemeinsam mit seiner Frau Inge und weiteren Ehrenamtlichen.

Auch über den Unterricht hinaus engagierte sich Bornhorst in vielfältiger Weise: Er baute eine Informations-Homepage für den Helferkreis auf, drehte Lernvideos, organisierte Ausflüge und wirkte an der Broschüre „Angekommen in Neufahrn“ mit. Nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr 2022 war er erneut sofort zur Stelle und organisierte Sprachkurse für ukrainische Mütter, Kinder und Jugendliche – teilweise unter großem persönlichem Verzicht.

„Josef Bornhorst hat uns allen gezeigt, was gelebte Solidarität bedeutet“, betonte Frommhold-Buhl. Sein Einsatz habe das Leben vieler Menschen konkret verbessert und die Gemeinde Neufahrn nachhaltig geprägt.

Mit der Verleihung des Neufahrner Solidaritätspreises würdigt die SPD Neufahrn nicht nur das außergewöhnliche Engagement eines einzelnen Menschen, sondern setzt zugleich ein Zeichen für Menschlichkeit, Zusammenhalt und Verantwortung in der Kommune.

17.02.2026 in Ortsverein von SPD Moosburg - Hallertau

Kommunalwahl 2026

 

 

14.02.2026 in Kommunalpolitik von SPD Eching

Reden wir über Geld

 

Kommunale Finanzen in Krisenzeiten

In diesem Jahr und in den kommenden Jahren werden bei den Kommunen jährlich mehr als 30 Milliarden Euro an neuen Defiziten anfallen (Quelle: Städtetag aktuell, Heft 1 2026). Diese Defizite haben die Kommunen nicht selbst verschuldet. Den steigenden Anforderungen an die Gemeinden, auch durch diverse staatliche Vorgaben (z. B. Recht auf Ganztagesbetreuung ab dem 1. Schuljahr), stehen zunehmend unsichere Einnahmen gegenüber (z. B. Schwankungen bei den Gewerbesteuern) und die eigene Steuerhoheit ist eng begrenzt.

Victor Weizenegger (Bürgermeisterkandidat) und die SPD-Eching hatten zu diesem brisanten Thema Attenkirchens Bürgermeister Matthias Kern eingeladen (04.Februar, ASZ). Er zeigte auf, wie sich die Einnahmen und Ausgaben der bayrischen Kommunen über die letzten Jahre entwickelt haben (belegt mit Zahlen des Bayrischen Städtetages) und wie sie sich zukünftig gestalten werden. „Die goldenen Zeiten sind vorbei“, so sein Fazit, „und der Investitionsstau ist riesig“.

Eching, bilanzierte Bürgermeisterkandidat Weizenegger, steht gegenwärtig im Vergleich mit anderen Gemeinden „noch ganz gut da“. Bei einem geplanten Investitionsvolumen von 61,6 Millionen Euro für die Jahre 2026 bis 2029 müsse man jetzt aber „große Brocken“ bewältigen. Diese seien infrastrukturell notwendig, allen voran die Kita Eching-West und der kommunale Wohnungsbau. Auch für den Kauf des Huberwirts sieht er gute Gründe.

Als Zukunftsaufgabe sieht Weizenegger an, in den vorhandenen Gewerbegebieten einen gesunden Unternehmensmix zu etablieren. Zusätzlich muss „Eching als unmittelbarer Nachbar der TU Garching mehr Firmen im HighTech-Segment gewinnen“. Nötig seien, um auch den Pendlerstrom zu begrenzen, qualifizierte Arbeitsplätze und die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum für Beschäftigte im unteren und mittleren Lohnsegment.

Beide, Weizenegger und Kern, kritisierten den bayrischen Förderdschungel. Anstatt Steuermittel direkt bei den Kommunen zu belassen, würden immer mehr komplizierte Förderprogramme aufgelegt, die in erster Linie überbordende Bürokratie und enorme Zeitverzögerungen (siehe KiTa Eching-West) zur Folge hätten. Selbst bei den vom Bund für die Gemeinden vorgesehenen Mitteln (Beispiel: Sondervermögen Infrastruktur), beweise die Landesregierung „klebrige Finger“.

Herbert Hahner

09.02.2026 in Allgemein

BayernSPD-Landesvorsitzende kommt nach Mauern!

 
„Aufstieg statt Sackgasse!“ – SPD-Landesvorsitzende Ronja Endres in Mauern

Am Donnerstag, den 26. Februar, um 20 Uhr lädt die SPD Mauern zusammen mit dem SPD-Kreisverband zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung in den Gasthof Wisheu in Mauern, Hauptstr. 1, ein. Unter dem Titel „Aufstieg statt Sackgasse! Chancengerechtigkeit durch schulische und berufliche Bildung“ steht die Frage im Mittelpunkt, wie Bildungspolitik in Bayern gerechter gestaltet werden kann – und welche zentrale Rolle dabei insbesondere die berufliche Bildung spielt. 

Als prominente Rednerin begrüßen wir Ronja Endres, Landesvorsitzende der BayernSPD. Endres steht wie kaum eine andere für das Thema Bildungsgerechtigkeit: Nach einer Ausbildung als Chemielaborantin hat sie selbst über den zweiten Bildungsweg das Abitur nachgeholt und studiert. Heute ist sie nicht nur Landesvorsitzende der BayernSPD, sondern auch Mitglied im SPD-Parteivorstand sowie stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen. Ihre politische Arbeit ist eng verbunden mit den Themen gute Arbeit, soziale Gerechtigkeit und faire Aufstiegschancen.

06.02.2026 in Gemeinderat von SPD Neufahrn

Podiumsdiskussion der Bürgermeisterkandidaten

 

Rund 600 Besucher verfolgten die Podiumsdiskussion des Freien Tagblatts im prall gefüllten OMG-Gymnasium. Sechs Bürgermeisterkandidaten diskutierten unter anderem über Finanzen, Wohnungsbau und Familienpolitik, über ein lebenswertes Neufahrn und darüber, wie die heutigen Standards bei den Herausforderungen der Zukunft bewahrt werden können.

Während manche Kandidaten eher auf Humor setzten oder bewusst vage blieben, machte SPD-Kandidat Maximilian Heumann deutlich, dass er sich für ein familienfreundliches Neufahrn einsetzen werde, in dem sich alle Generationen wohl fühlen können. Mit ihm werde Neufahrn nicht auf freiwillige Leistungen wie das Schwimmbad, oder kommunale Zulagen für Vereine und Personal verzichten, welche die Gemeinde erst lebenswert machten. Auch sozialer Wohnungsbau, beispielsweise mittels Genossenschaften, sei ein für ihn zentrales Thema, damit die Wohnungsnot im Speckgürtel Münchens nicht weiter zunimmt und sich auch Senioren noch eine Wohnung in Neufahrn leisten können.

Bei der Gewerbeansiedlung ist ihm wichtig, dass nicht ein 'großer Player' nach Neufahrn gezogen werde, der bei schlechten Zahlen die gesamte Gemeinde herunterziehen könnte. Stattdessen solle Neufahrn weiter das bisherige Konzept fortsetzen und auf verschiedene Branchen und Betriebsgrößen setzen, sowie bestehende Unternehmen unterstützen, damit sie wachsen können und langfristig im Ort bleiben.

Bei seinen Zielen konnte er glaubhaft vermitteln, dass er Strategien für die Umsetzung hat.
Das kam beim Publikum an: bei einer Live-Abstimmung am Ende der Diskussion erreichte er noch vor Wolfram Braun (FW) und Christian Meidinger (Grüne) Platz zwei und geht damit gestärkt in den Wahlkampfendspurt in den nächsten Wochen.

Haben Sie selbst Fragen oder Anregungen an unseren Bürgermeisterkandidaten?
Sie erreichen ihn jeden Mittwoch von 15-16 Uhr unter der: 0152 5531 5179.


Hier geht es zum Artikel des Freisinger Tagblatts, dem Veranstalter der Podiumsdiskussion:
https://www.merkur.de/lokales/freising/neufahrn-ort29126/600-besucher-ein-grosses-thema-so-schlugen-sich-neufahrns-buergermeister-bewerber-auf-dem-ft-podium-94158695.html

Und hier finden Sie noch ein zweites Bild des Abends der SZ:
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/freising-neufahrn-kommunalwahl-buergermeister-podiumsdiskussion-li.3382426

Veranstaltungen

Alle Termine öffnen.

20.10.2026, 18:30 Uhr - 20:00 Uhr Energiewende-Diskussion mit Nina Scheer, MdB
im Viva Vita, Gartenstraße 57, Freising. Anmeldung und weitere Infos hier .

Unser Programm für den Landkreis

Unsere Ideen für den Landkreis, die wir in der nächsten Wahlperiode 2026–2032 umsetzen wollen – hier lesen:

SPD-Kreiswahlprogramm 2026-2032

Newsticker

12.10.2026 17:43 Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas
Ich danke Bärbel Bas von Herzen für ihren Einsatz, ihre Haltung und ihr Engagement. Wir kämpfen weiter gemeinsam für die soziale Demokratie. „Bärbel Bas hat heute Morgen ihren Rücktritt von Partei- und Ministeramt erklärt. Ich habe großen Respekt vor ihrer Entscheidung. Sie trifft sie aus persönlichen Gründen, die ich zutiefst respektiere. Als Ministerin und Vorsitzende… Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas weiterlesen

09.10.2026 17:40 Wichtiges Signal für den Wohnungsbau
Die Fortführung und Aufstockung des EH55 Programms bis zum Jahresende ist ein wichtiges Signal für die Bauwirtschaft. Nun sollten die neuen Fördermöglichkeiten konsequent genutzt werden, um den dringend benötigten Neubau anzukurbeln. „Die Aufstockung der Förderung für den Neubau im Effizienzhausstandard 55 Plus und die Fortführung des Programms bis zum Jahresende sind ein wichtiges Signal für… Wichtiges Signal für den Wohnungsbau weiterlesen

26.09.2026 19:01 Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung
Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen

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