Der Samweg: Was lange währt…

Veröffentlicht am 16.11.2017 in Ortsverein

Die Entstehungsgeschichte eines sicheren Schulwegs

Es war im Sommer vor zehn Jahren, als Neufahrner Rote mit dem damaligen Fraktionssprecher Karlhans Warth auszogen, um die Gemeinde auf ihre Tauglichkeit für schwächere Verkehrsteilnehmer zu testen. Wir nannten es liebevoll „Rollstuhl-Rallye“, und hatten uns dafür das nötige Equipment ausgeliehen: Einen Rollstuhl, einen Rollator, und zwei Kinder, die begeistert mitmachten.

Wir fanden damals so einiges heraus. Schwierige Zugänge zu Geschäften, zu Toiletten, und so manche Gehsteige waren eine echte Herausforderung, genau wie hier auf dem Foto im Samweg. Allerdings nicht nur für Rollstuhlfahrer, sondern auch für all die Kinder, die über den Samweg zur Grundschule gehen. Die damalige SPD-Fraktion im Gemeinderat verfasste daraufhin einen Antrag mit dem Ziel, im Haushalt 2008 den Umbau des Samweges in die Planung aufzunehmen, um den Weg für Kinder, Kinderwagen und Rollstuhlfahrer sicher zu machen. Die Anlage eines geeigneten Bürgersteiges und einer entsprechenden Verkehrsregelung seien dringend erforderlich.

Seitdem wurden im Gemeinderat die unterschiedlichsten Varianten diskutiert und als nicht durchführbar wieder fallengelassen. Jetzt, im November 2017, traf der Bauausschuss eine Entscheidung: Beschlossen wurde eine Einbahnregelung für den Samweg zwischen Blütenweg und Echinger Straße, und dort auf der Ostseite die Markierung eines einseitigen Gehwegs auf Straßenniveau. Im Bereich Blütenweg wird die Straße auf Niveau der Gehwege erhöht und damit als Vorrangfläche für Fußgänger angezeigt. Kinder und Senioren können an dieser Stelle die Straßenseite wechseln, Autofahrer erkennen, dass Vorsicht geboten ist.

Maximal 50 000 Euro wird diese Sicherheitsmaßnahme kosten und die SPD Neufahrn ist der Meinung, dass diese 50 000 Euro für die Sicherheit unserer Kinder und Senioren gut angelegt ist.

 

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