SPD präsentiert Programm

Veröffentlicht am 02.11.2013 in Ortsverein

„Gut für Hallbergmoos und Goldach“ – dies sind die Schlagworte mit welchen der SPD Ortsverein Hallbergmoos-Goldach ganz plakativ seine Ziele und Arbeitsschwerpunkte für die nächsten Jahre beschreibt. Anläßlich einer Präsentation am 19. September 2013 wurde im Gasthof Neuwirt ein „10 + 1Punkte-Programm“ vorgestellt das auch im Hinblick auf den Kommunalwahlkampf den Wählerinnen und Wählern Auskunft darüber geben soll, wofür die SPD in unserer Gemeinde steht, so Konrad Friedrich Ortsvereinsvorsitzender und Gemeinderat. Erfreut zeigte sich Friedrich darüber, dass nicht nur Mitglieder die Vorstellung der Punkte aufmerksam mitverfolgten, sondern auch Bürgerinnen und Bürger ihr Interesse an der Entwicklung unserer Gemeinde zeigten.

Drei Klausuren waren vorausgegangen in welchen die Mitglieder sich konstruktiv und intensiv mit neu erarbeiteten, überarbeiteten oder übernommener Maßnahmen und Arbeitsschwerpunkte beschäftigt hatten. Zu beachten war dabei, dass Zielpunkte wie z.B.
Nutzen für die Bevölkerung, Zukunftsorientierung, Vorteil für die Kommune, Ressourcenverbrauch, Investitionskosten, Folgekosten, Unterhaltskosten usw. mit bewertet wurden. Mittels einer bestimmten Methodik wurden dann aus ursprünglich 80 Punkten 35 Maßnahmen oder Programmpunkte herausgearbeitet, die sich dann in „10 + 1“ Themenfeldern wie Orts-
Entwicklung, Kinderbetreuung, Straßenverkehr, Wohnungsbau, Jugend, Senioren usw. wiederfinden.
So erläuterte z.B. Helga Brinkmann, dass das Angebot im Jugendzentrum ausgebaut werden müsste, ein Jugendcafe im Bürgerzentrum zu berücksichtigen sei und eine Orientierungs- und Ausbildungsmesse für Schulabgänger sinnvoll sei. Im Bereich Freizeit und Kultur sprach sich Roland Fieger u.a. für eine stärkere Förderung der bildenden Kunst aus. Karl-Heinz Bergmeier will die Förderung der Vereine – hier speziell die Jugendarbeit – nicht aus dem Auge verlieren. Weiter will Bergmeier im Rahmen des Themenpunktes Öffentlicher Verkehr einen Busbahnhof, eine neues Buskonzept sowie eine zweite Linie für Hallbergmoos und Goldach realisiert sehen. Oliver Jürgenhake forderte im Hinblick auf das Themenfeld Kinderbetreuung u.a. die schnelle Realisierung eines Kinderhauses sowie im Rahmen des Wohnungsbaus u.a. die Errichtung gemeindeeigener Wohnungen. Dr. Wolfgang Brinkmann
erläuterte die Punkte dezentrale Energieversorgung und Fernwärme, Konrad Mittermeier erklärte im Zusammenhang mit dem Thema Flughafen die Beteiligung des Flughafens an Infrastrukturmaßnahmen durch den Umlandeure für erforderlich. Für Margarete Kronner standen Punkte wie Schülerbeförderung, Absicherung des 9+2 Schulmodells sowie die gebundene Ganztagsschule im Vordergrund. „Schnell rein, schnell raus und schnell drumherum“, so erklärte Stefan Kronner seine Forderung bezüglich des innerörtlichen Straßenverkehrs. Verbindungen von der Theresien- über die Maximilianstraße zur Predazzoallee sowie von der Theresienstraße zur Notzinger Straße stünden dabei ganz oben
auf dem Maßnahmenkatalog. Auch seien bei Ausweisung von Neubaugebieten Verkehrsgutachten wegen der Anbindungen an den Ortskern und den erforderlichen Umgehungsstraßen notwendig.
Konrad Friedrich erläuterte im Zusammenhang mit dem Thema Senioren die Forderung nach Umsetzung des betreuten Wohnens, den Bedarf an Tagesbetreung und die Förderung senioren- und behindertengerechten Bauens.
Zusammenfassend erklärte Friedrich, dass das was vorgestellt wurde als ein fortlaufender Prozess zu sehen sei, der auch Nachjustierungen und Ergänzungen unterliegt. Aus der letzten Zielplanung wurden bis heute wichtige Ziele erreicht oder auf den Weg gebracht. Beispielsweise die Vollendung des Sport und Freizeitparks, Bau von weiteren Kindertagesstätten, Schüler können heute die Mittlere Reife in Hallbergmoos erlangen, die Planung des Bürgerhaus läuft, die Aufwertung des JUZ schreitet voran.

Andere Vorhaben werden nicht aus dem Auge verloren und weiter intensiv verfolgt.
So z.B.ist man bei der Badegelegenheit davon überzeugt, dass sich dieses Ziel, möglicherweise auch im Sport- und Freizeitpark nach wie vor umsetzen lässt.
Bei den Fachärzten, vor allem beim Kinderarzt wolle man die Sache positiv abschließen.
Der behindertengerechte und „kinderwagenfreundliche“ Ausbau des bestehenden S-Bahnhofes, der keinesfalls wegen eines 2. S-Bahnhofes geschlossen werden darf sowie die Fortführung der B301 entlang der S-Bahntrasse werden konsquent weiterverfolgt.Ebenso sind bei den Verkehrsanbindungen oder beim Jugendkaffee im JUZ weitere Bemühungen erforderlich.
Besonders aber sind nochmals die neuen Ziele hervorzuheben, welche intensiv, auch teils mit Arbeitsgruppen, angegangen werden sollten.
Das sind die Job- und Ausbildungsmesse, die sinnvolle Gründung von kommunalen Unternehmen, vor allem im Energie- und Abwassersektor sowie die geschilderten Vorhaben im Bereich der seniorenpolitischen Arbeit. Gerade in diesem Beeich sind verschiedene Möglichkeiten der Umsetzung gegeben. So kann die Gemeinde selbst Projekte in die Hand nehmen – auch für den gemeindeeigenen Wohnungsbau - Vereinbarungen mit Investoren können getroffen werden aber auch Genossenschaftslösungen bieten sich an. Die gesamten 35 Arbeitsschwerpunkte und Maßnahmen werden demnächst von Jan Oertli in einer Broschüre für alle Interessierten zusammengefasst.

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