Junge Flüchtlinge und ihre Chancen in Bayern

Veröffentlicht am 26.04.2015 in Veranstaltungen

V.l.n.r.: Andreas Mehltretter, Angelika Weikert, Teresa Degelmann, Maria Prem

Letzten Donnerstag diskutierten die Jusos Freising im EtCetera über „junge Flüchtlinge und die bayerische Asylpolitik“. Zu Gast waren die flüchtlingspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Angelika Weikert und Maria Prem, Koordinatorin bei FiBA Ostbayern - Flüchtlinge in Beruf und Ausbildung.
Angelika Weikert, die sich in ihrer Heimatstadt Nürnberg selbst seit zwanzig Jahren für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge engagiert, erläuterte zunächst die aktuelle Situation in Deutschland und Bayern: So sei die Zahl der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, in den letzten Jahren durch die Konflikte im Nahen Osten, den Arabischen Frühling und die zahlreichen gescheiterten Staaten in Afrika ganz massiv angestiegen. Die Zustände in den Erstaufnahmeeinrichtungen in München und Nürnberg seien gerade im letzten Sommer dramatisch gewesen.
Unter den Flüchtlingen befinden sich auch viele Kinder und Jugendliche, 18000 unbegleitete Minderjährige befanden sich im Jahr 2014 in Deutschland. Sie besuchen ganz normal die Schule, teilweise in eigens für sie eingerichteten Klassen. Die größten Probleme dabei seien die Alphabetisierung und die Sprache, die sie erst lernen müssen. Entsprechend hoch sei der Bedarf an Deutschkursen, so Weikert.
Welche Möglichkeiten der Ausbildung junge Flüchtlinge in Bayern haben, stellte Maria Prem vor. Die Betriebe hätten aufgrund des Fachkräftemangels ein großes Interesse daran, die Jugendlichen auszubilden. Allerdings herrscht bei Betrieben Unsicherheit, weil nicht gesichert ist, dass die Auszubildenden ihre Ausbildung abschließen können und nicht vorher abgeschoben werden.
Bei der anschließenden Diskussion berichteten viele der Gäste von ihren ehrenamtlichen Erfahrungen aus Flüchtlingshelferkreisen und bekamen von den Referentinnen konkrete Tipps, etwa zur Unterstützung von Asylbewerbern, die auf der Suche nach Arbeit sind, im Umgang mit der Agentur für Arbeit. Zum Abschluss wollten Andreas Mehltretter, Jusos-Kreisvorsitzender, und Teresa Degelmann, Beisitzern im Jusos-Vorstand, die die Diskussion moderierten, noch wissen, wie es denn um die Chancen für anerkannte junge Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt bestellt sei: Im Allgemeinen, trotz aller Probleme, doch recht gut, waren sich Weikert und Prem einig.

 

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