Ein Beitrag zum Besuch von Christian Ude von Herbert Hahner (Fotos von Ulrike Wilms).
Ein Beitrag zum Besuch von Christian Ude von Herbert Hahner (Fotos von Ulrike Wilms).
Wahrscheinlich kennt Jeder die Situation: Bei einer Familienfeier - Taufe, Geburtstag oder Jubiläum - fängt irgendwann, meist viel zu früh, Opa Oskar mit dem Erzählen an. Oskar, ein rüstiger Siebziger, der von sich meint, in seinem früheren Leben einmal wichtig gewesen zu sein, gibt seine gesammelten Weisheiten wohlmeinend an die anwesende Jugend weiter.
So weit so gut, oder vielleicht auch nicht ganz so gut, denn inzwischen kennen alle schon die Geschichten. Jede Pointe, jede Anekdote die Oskar mit dem Habitus des absolut Exklusiven, Neuen erzählt, hat man schon zig Mal gehört. Man ist höflich, applaudiert brav und hofft, meist vergeblich, dass er doch langsam zum Ende kommen möge.
Was macht nun die Echinger SPD? Sie verlangt für einen solchen „Aufreger“ auch noch Eintritt. 13 Euro zahlen für die „Ammenmärchen“ eines Opas? Wer macht das? Nun, die Echinger Bürgerschaft hat es gemacht und ist in großer Zahl ins Bürgerhaus geströmt – sie hat es nicht bereut.
Der Opa hieß am vergangenen Mittwoch allerdings nicht Oskar, sondern Christian und er begeisterte sein Publikum. Cristian Ude, der ehemalige Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München, bescherte uns einen heiteren, launigen Abend, der eigentlich hätte gar nicht mehr enden sollen.
Ude erzählte aus seinem Leben, beginnend bei der politischen Basisarbeit in einem SPD-Ortsverein über die Zeit als Student, als Rechtsanwalt bis hin zu den Jahren als Münchens OB. Wie die Enkel von Käpt´n Blaubär lauschte das Publikum gebannt dem Zeremonienmeister. Bei der Zugreise in die Türkei saß man quasi direkt mit im Abteil und man spürte die Angst beim Versuch, nachts auf einem abgelegenen Einödhof kurz vor der Grenze zu Syrien trotz absoluter Minustemperaturen und fletschender Hunde seinen menschlichen Bedürfnissen nachzukommen. Auch konnte man lernen, dass Unwissenheit bezüglich der eigenen Taten für einen OB manchmal durchaus hilfreich sein kann.
Und der „Rote Lump“? Ja, für einen Rechtsanwalt in Bayern, so war zu erfahren, reicht dieser Ruf schon aus, selbst bar jeder Sachkenntnis, im Streit mit der Kirche erfolgreich seinen Mandanten zu vertreten. Im nächsten Leben werde ich auch Anwalt.
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