Beteiligung an Windkraftanlgen ein Schritt zur Energieautarkie von Hallbergmoos

Veröffentlicht am 04.08.2011 in Ortsverein

Die mögliche Beteiligung der Gemeinde an Windkraftanlagen war das beherrschende Thema auf der am 28. Juli 2011 stattgefundenen Mitgliederversammlung des SPD Ortsverein Hallbergmoos-Goldach. Die Mitglieder des Ortsvereins unterstützen einen von Konrad Friedrich aufgezeigten Weg und beauftragten die SPD Gemeinderatsfraktion einen entsprechenden Antrag im Gemeinderat zu stellen.

Der Vorschlag sieht vor, dass sich die Gemeinde an der Erweiterung bestehender Windkraftanagen, bei Repoweringmaßnahmen von Windkraftanlagen oder beim Neubau von Windkraftanlagen beteiligt.
Dies soll umgesetzt werden durch Errichtung einer eigenen Einrichtung der Gemeinde in öffentlich rechtlicher Form, z.B. Kommunalunternehmen, oder in privatrechtlicher Form, z.B. einer GmbH.
1. Kommunalunternehmen: Bezüglich dieser Alternative hat unsere Gemeinde bei Photovoltaikanlagen bereits Erfahrung; andere Kommunen beteiligen sich über Kommunalunternehmen, wie zum Beispiel Stadtwerke, an Windkraftanlagen im gesamten Bundesgebiet.
2. Privatrechtlichen Form: Hier könnten weitere natürliche (Bürgerbeteiligung) und juristische Personen als Gesellschafter aufgenommen werden und dabei deren Wissen, Erfahrung und Kapital genutzt werden. Darüber hinaus hat die Gemeinde zum Beispiel über die Gesellschafterversammlung mit dem 1. Bürgermeister oder einer anderen Person (Umweltreferent), Einfluss auf das Unternehmen.

Die Gemeinde Hallbergmoos selbst sowie auch die Bevölkerung haben die Möglichkeit, den Ausbau der Windkraft unter Beachtung folgender Kriterien zu fördern:

• Es werden dabei gezielt Kommunen unterstützt, die sich intensiv um den Ausbau oder Bau von neuen Windkraftanlagen auf ihrem Gemeindegebiet bemühen, da sie auf zusätzliche Einnahmen aus der Gewerbesteuer angewiesen sind.
• Die Bevölkerung dort unterstützt sowohl aus wirtschaftlichen Gründen, als auch aus ideologischer Überzeugung die Bemühungen ihrer Gemeinde.
• Windkraftanlagen werden dort als tolerierbarer Eingriff in das ökologische Gleichgewicht und Landschaftsbild betrachtet, also nicht als eine Negativeinrichtung, die zu Lasten der Lebensqualität geht. Gerade in strukturschwachen Gebieten und Kommunen ist die Bevölkerung gegenüber Windkraft positiver eingestellt, da ja bisher keine bedeutenden Veränderungen und Eingriffe in der Landschaft vorgenommen wurden, oder eine massive Technisierung stattgefunden hat.

Die aktive Beteiligung unserer Gemeinde, möglichst unter Einbindung der Bevölkerung, bei strenger Beachtung der oben genannten Kriterien, ist zweifelsohne ein guter Weg, um die Energieautarkie unserer Gemeinde schnell zu erreichen. Die Menge des produzierten Stroms kann anteilig der Gemeinde zugeordnet und dann der schon auf unserem Gemeindegebiet produzierten Strommenge zugerechnet werden. Ähnlich wird zum Beispiel durch die Stadtwerke in Fürstenfeldbruck gehandhabt.

 

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