
Bei der Zukunft des Ortsteils Dietersheim dürfen die Weichen nicht von wenigen gestellt werden! Transparenz, Professionalität und Bürgernähe ist nun wichtiger als je zuvor.
von Anette Martin, Fraktionsvorsitzende der SPD im Gemeinderat

Bei der Zukunft des Ortsteils Dietersheim dürfen die Weichen nicht von wenigen gestellt werden! Transparenz, Professionalität und Bürgernähe ist nun wichtiger als je zuvor.
von Anette Martin, Fraktionsvorsitzende der SPD im Gemeinderat
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
sind sich alle Fraktionen im Gemeinderat in Eching immer einig? Das kann man immer wieder hören und lesen. Umso wichtiger ist es, öffentlich deutlich zu machen, wenn es in wichtigen Fragen unserer Gemeinde grundsätzliche Unterschiede in den Standpunkten gibt.
So hat der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss des Gemeinderates in seiner letzten Sitzung gegen die vier Stimmen der SPD-Fraktion entschieden, dass die Planung für die 15 ha große Fläche im Süden und Osten von Dietersheim „freihändig“ an das Büro Wankner und Fischer aus Eching gehen soll. In diesem Areal sollen künftig neben Wohnhäusern auch öffentliche Gebäude wie eine Grundschule mit Sportanlagen und ein Kindergarten entstehen. Die Gestaltung dieser Fläche wird dank ihrer Größe die Entwicklung des Ortes Dietersheim für die Zukunft entscheidend prägen.
Die SPD-Fraktion im Gemeinderat war und ist entschieden dafür, für die Vergabe dieser Planung einen (beschränkten) Wettbewerb von ausgewiesenen Ortsplanern zu veranstalten.
Ein solcher Wettbewerb bringt neue Ideen, öffnet den Horizont für neue Gestaltungsmöglichkeiten. Er bringt bayern- oder bundesweit Expertise ins Spiel. In Eching selbst sind die Freizeitflächen zwischen Echinger See und Monte Eho, die Neubaugebiete Nördliche Kleiststraße und Westliche Frühlingsstraße durch Wettbewerbe geplant worden. Sie erfreuen sich nach wie vor großer Wertschätzung – was man von den bisherigen Planungen in Dietersheim wohl nicht sagen kann.
Das beauftragte Büro ist nicht auf den Bereich der umfassenden Ortsplanung spezialisiert. Es ist in Eching vor allem durch die Planung und Gestaltung von Außenbereichen bekannt geworden, so an der Schule Danzigerstraße, bei REWE und OBI im Industriegebiet. in Eching. Bekannt ist Herr Wankner natürlich auch als (ehemaliger) Gemeinderat der Freien Wähler.
Der Standpunkt der SPD-Fraktion richtet sich nicht gegen das Büro Wankner und Fischer, sondern dagegen, dass dieses Büro gleichsam aus dem Stand heraus ohne jede Konkurrenz mit einer so wichtigen Aufgabe betraut wird. Die Argumente des Bürgermeisters, der CSU und der Freien Wähler gingen dahin, dass das Büro Wankner/Fischer ortsansässig wäre und die einzelnen Grundstückseigentümer kenne.
Die SPD-Fraktion sieht mit dieser Entscheidung eine große Chance für Dietersheim vertan. Es geht bei dieser Planung nicht nur um die betroffenen Grundstücksbesitzer; es geht um alle Bürgerinnen und Bürger, die die nächsten 100 Jahre dort wohnen und leben werden.
Der Konflikt um diese Vergabe offenbart grundlegende Unterschiede in Standpunkten, die für die Gemeindepolitik wichtig sind. Wir sehen in der Gestaltung eines Ortes zuallererst eine öffentliche Aufgabe, die im Interesse aller Bürger wahrzunehmen ist. Und wir meinem aufgrund unser langen Erfahrung aus den Zeiten, in denen Ortsgebiete in Eching noch unter Verantwortung von SPD-Bürgermeistern gestaltet worden sind, dass unser Ort die Erfahrung und Kreativität der besten Fachleute verdient. Sie können in einem Wettbewerb ermittelt werden – zu dem das nun beauftragte Büro sicher auch Zugang hätte. So wie die Dinge jetzt stehen bleibt große Enttäuschung - und auch Rätselraten darüber, was denn da gelaufen ist.
Homepage SPD Eching
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