Einen kurzen Abriss der Aktivitäten des SPD Ortsvereins Hallbergmoos-Goldach präsentierte erster Vorsitzender Konrad Friedrich. So gab es einen Info-Abend mit Prof. Dr. Peter-Paul Gantzer zum Familien- und Erbrecht sowie zur Erbschaftsbesteuerung, einen Info-Stand beim Tengelmann, am Bürgerschießen beteiligte man sich mit drei Mannschaften, die traditionell Baumpflanzung am 1. Mai im Sportpark und zwei Klausurtagungen zur Zukunft und Entwicklung von Hallbergmoos und Goldach. Die Ergebnisse der Klausuren sollen am Donnerstag 19.09.13 der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Aus Sicht der SPD Gemeinderatsfraktion stellte Stefan Kronner die aktuelle Situation an den Kindertagesstätten vor. Nach Stand der Dinge können die gesetzlichen Anforderungen an die Gemeinde gerade so erfüllt werden. Damit das in Zukunft so bleibt, betonten alle drei SPD Gemeinderäte, dass das geplante Kinderhaus zeitnah im Hallbergmooser Norden gebaut werden soll. Damit könnten die augenblicklichen Provisorien wie die Containeranlage oder die Gruppen mit vorläufigen Genehmigungen ersetzt werden. „Aber das alleine“, meinte Kronner, „wird mittelfristig nicht reichen.“ Darüber hinaus werde es immer schwieriger für die freien Träger der Kindertagesstätten qualifiziertes Personal zu finden. Erschwerend kommt hier für Hallbergmoos die angespannte Wohnsituation hinzu, wie Stefan Kronner ausführte. Deshalb griff die SPD Fraktion den Vorschlag aus der Arbeitsgruppe „Bürgerhaus“ auf, in zentraler Lage bis zu drei Wohnungen zur Vermietung an Angestellte der Gemeinde bzw. der Träger zu erwerben. Konrad Friedrich regte an, dass die Gemeinde in eigener Regie kombinierten Wohnraum für Beschäftigte sowie für betreutes Wohnen, wofür in Hallbergmoos nachweislich Bedarf bestünde, herstellen sollte.
Intensiv diskutiert wurde von den SPD Mitgliedern die Folgen der starken Regenfälle mit vielen überfluteten Kellern. Die SPD Fraktion hatte hierzu eine Anfrage an das Bauamt gerichtet. Demzufolge können Bauwerber bis zu 50 cm über das Gehsteigniveau die Fußbodenhöhe heute schon errichten. Die Kosten für eine Ableitung des Regenwassers seien jedoch mit mehreren Millionen unverhältnismäßig. Einig war man sich, dass eine hohe Bauqualität sowie dichte Kellerfenster das Problem oftmals gar nicht entstehen ließe.
Vereinsreferent Karl-Heinz Bergmeier wies abschließend auf die Platzsuche der Baseballer hin. Ziel sei es hier möglichst bald ein geeignetes Grundstück zu finden. Entsprechende Gespräche würden hier geführt.