Bericht zum Workshop mit Bürgerbeteiligung am 10.November 2011 in Eching.
von Dr. Sybille Schmidtchen
Am 10.11.2011 folgten zahlreiche Echinger dem Aufruf des SPD-Ortsvereins zu der von S. Schmidtchen und A. Martin moderierten Veranstaltung über den im Juni 2011 eröffneten Badebereich Hollerner See. Die lebhafte Diskussion zeigte, dass es einem beachtlichen Teil der Echinger Bevölkerung am Herzen lag, erste See-Erfahrungen auszutauschen. Dabei übten sie trotz der Freude über einen weiteren Badesee mit großem Aufenthaltsbereich heftige Kritik an Lage und Ausgestaltung der Liegewiese und des Sandstrandes, Betonumfassungen, sinnlose Treppen sowie an öffentlichen Zu- und Fahrradwegen.
Primär aber drängte es die Anwesenden konstruktive Ideen für die anstehende Planung des zweiten Bauabschnitts einzubringen.
Hatte der SPD-Ortsverein bei einem Workshop schon konzeptionelle Vorarbeit geleistet, bewiesen die Anwesenden ein noch größeres Maß an Kreativität bei der Vorstellung, wie das erklärte Ziel des Erholungsflächenvereins umzusetzen sei. Dieser formuliert in seiner Projektbeschreibung: „Die Planungen sind von der Überlegung bestimmt, einen möglichst abwechslungsreichen Raum voller Überraschungen und Nischen zu gestalten, der zum Entdecken animiert und die Möglichkeit bietet, sich „seine" persönlicheStelle und Atmosphäre auszusuchen, je nach Tages- und Jahreszeit.“

Wie lässt sich dieser Anspruchrealisieren, damit der idyllische Naturraum zu einem Naherholungsgebiet wird, in dem sich: Spielende und somit lärmende Kinder; Aufsicht führende und zugleich Entspannung suchende Eltern; im Rudel auftretende Jugendliche; Muße suchende Alltagsgeplagte und ältere Mitbürger; Einsamkeit und unberührte Natur Genießende; sportlich Aktive; den Hund Ausführende; grillfreundlich sowie -feindlich gestimmte Hungrige sowie Hungrige überhaupt – also alle Bürger Echings ihre ganz „persönlicheStelle und Atmosphäre“ aussuchen können?
Dazu formulierten im zweiten Teil des Abends die anwesenden Echinger ihre Erwartungen andas90 ha große Erholungsgebiet, das ganzjährig hinreichende Möglichkeiten bieten sollte für: Freibad mit Strandbadatmosphäre und Sprungbrett; Badeinseln; Sandstrand für Kleinkinder; flach zum Wasser abfallende Liegewiese; naturnahen Kinderspielplatz; offene Feuerstellen; romantische Spazierwege; Spiel- und Sportbereiche für Freiluftspiele aller Art; Möglichkeiten für Veranstaltungen, Partybereich;naturbelassene Regionen; Hunde-Badestelle;Flachwasserbereich fürEissportarten unter Flutlichtund Loipen im Winter.

Auch Einnahmequellen für die Gemeinde wurden bedacht mit Visionen über die Ansiedlung einer Tauchschule; ausgewiesene Wasserbereiche für Windsurfen, Wasserski, Rudern, Bootfahren; einem Standort für kurzzeitig Quartier suchende Wohnmobile; einer naturnahen Jugendherberge als „Haus am See“ mit Lehrpfad für Heimatkunde – auch von Kindergärten und Schulen nutzbar.
Nach beinahe 3 Stdn waren sich alle Beteiligten einig, dass die Qualität dieses Areals unbedingt einer öffentlichen Ausschreibung bedarf, um sich für das Büro entscheiden zu können, das in einem öffentlichen Wettbewerb den Bedürfnissen der Bevölkerung am nächsten kommt.
Die Teilnehmer verteilten Minuspunkte für:
- Liegewiesen weit entfernt vom Wasser
- Direkt am See zu kleine Liegewiese, zu wenig Bäume
- Liegewiese kaum vorgefunden
- Große Liegewiese neben Parkplatz durch Büsche keinerlei Blick zum See
- Sandstrand nicht schön, Badebereich insgesamt zu klein
- Keine tiefe, überschaubare Liegewiese
- Kein flacher Badebereich
- Wasserqualität leidet bei zu vielen Badgästen, See derzeit noch zu klein
- Zu wenig Bäume, Beschattung
- Wege mehr ausbauen
- Holprige, ungepflegte Radwege
- Vom Ort zum See miserabler Weg mit dem Fahrrad
- Wie kommt man mit dem Rad zum See (Beschilderung durchgängig)
- Nicht Radl-, Rolli und Kinderwagen freundlich
- Behindertenzugang zum Schwimmen nur über Metalltreppe, Hilfsgeräte (Krücken) können ins Wasser fallen
- Kein guter Zugang, zu viele Treppen, nicht kinderfreundlich
- Mauer völlig unpassend, nicht schön, gefährlich für kleine Kinder
- Keine Hunderegelung
- Keine Sportmöglichkeiten
- Infrastruktur Nordseite
- Parkplätze bisher am schönsten angelegt, Warum so viele?
- Keine Einfädelspur von ST 2053
Sie formulierten im zweiten Teil des Abends ihre Erwartungen an das 90 ha große Erholungsgebiet, das ganzjährig hinreichende Möglichkei-ten bieten sollte für:
- Freibad mit Strandbadatmosphäre und Sprungbrett;
- Badeinseln;
- Sandstrand für Kleinkinder;
- flach zum Wasser abfallende Liegewiese;
- naturnahen Kinderspielplatz;
- offene Feuerstellen;
- romantische Spazierwege;
- Spiel- und Sportbereiche für Freiluftspiele aller Art;
- Möglichkeiten für Veranstaltungen,
- Partybereich;
- naturbelassene Regionen;
- Hunde-Badestelle;
- Flachwasserbereich für Eissportarten unter Flutlicht
- Loipen im Winter.
Auch Einnahmequellen für die Gemeinde wurden bedacht mit Visionen über:
- die Ansiedlung einer Tauchschule;
- ausgewiesene Wasserbereiche für Windsurfen, Wasserski, Rudern, Bootfahren;
- einem Standort für kurzzeitig Quartier suchende Wohnmobile;
- einer naturnahen Jugendherberge als „Haus am See“ mit Lehrpfad für Heimatkunde – auch von Kindergärten und Schulen nutzbar.
So kann vielleicht der idyllische Naturraum zu einem Naherholungsgebiet werden, in dem sich:
- Spielende und somit lärmende Kinder;
- Aufsicht führende und zugleich Entspannung suchende Eltern;
- im Rudel auftretende Jugendliche;
- Muße suchende Alltagsgeplagte und ältere Bürger;
- Einsamkeit und unberührte Natur Genießende;
- sportlich Aktive;
- den Hund Ausführende;
- grillfreundlich sowie -feindlich gestimmte Hungrige - Hungrige überhaupt